Union Pichling: "Haben uns von Siegesserie nicht blenden lassen"

Nach einer mäßigen Rückrunde kam die DSG Union Pichling im Vorjahr als Sechster ins Ziel. In der aktuellen Saison der 1. Klasse Mitte startete die blutjunge Mannschaft von Trainer Mario Schiffmann zunächst durch und eilte von Sieg zu Sieg. In der zweiten Herbsthälfte zeigte der Pfeil dann jedoch genau in der andere Richtung, musste die Union am Stück sieben Niederlagen einstecken. "Wir wollten eine ruhige Saison spielen. Es ist dann aber anders gekommen und hätten weder mit der sensationellen Siegesserie noch mit dem Negativ-Lauf gerechnet. Aber wir konnten immerhin 18 Punkte sammeln und sind zufrieden", erklärt Sportchef Hans-Peter Hutterer.

 

Nach sensationellem Start mit rasanter Talfahrt

Die Schiffmann-Elf verzeichnete mit sechs Siegen einen makellosen Start und lachte zu diesem Zeitpunkt von der Tabellenspitze. Die Pichlinger hatten ihr Pulver aber verschossen, zogen in den übrigen sieben Spielen jeweils den Kürzeren, wurden in der Tabelle bis auf den siebenten Platz durchgereicht und sind vom "Strich" nur noch durch fünf Punkte getrennt. "Mit dem jugendlichen Elan ist es am Anfang unglaublich gut gelaufen.Doch jenes Glück, das wir am Beginn der Saison ab und an hatte, wie etwa im Spiel gegen Westbahn, fehlte in der zweiten Herbsthälfte", spricht der Sportchef die unglücklichen Niederlagen gegen UFC Eferding, Steyregg und Doppl an. Die Union feierte bislang je drei Heim- und Auswärtssiege. Während nur die beiden Erstplatzierten weniger Gegentore kassierten, durften lediglich die Nachzügler, Westbahn und Hörsching, weniger Treffer bejubeln. "Natürlich hätten wir gerne öfter getroffen und hatten dazu auch viele Chancen, unseren beiden 17-jährigen Stürmern fehlt jedoch die Erfahrung bzw. Kaltschnäuzigkeit", begründet Hutterer die mangelnde Torausbeute. "Wir sind Realisten und haben uns von der Siegesserie nicht blenden lassen. Trotz des Negativ-Laufes war die Trainingsbeteiligung bis zum Schluss exzellent, wurden die Einheiten stets von rund 30 Kickern besucht. Zudem ist die Stimmung in der Mannschaft ausgezeichnet", weiß der Sportchef.

 

Ruhige Winterpause

In Pichling wird sich der Kader im Winter kaum oder gar nicht verhändern. "Aktuell führen wir mit zwei Spielern Gespräche, was aber nicht heißt, dass wir Transfers tätigen werden. Der eine oder andere Zugang ist möglich, Abgänge sind hingegen keine zu erwarten", spricht Hans-Peter Hutterer von einer ruhigen Winterpause. Im Dezember stehen Lauf-Einheiten auf dem Programm, zudem wird in der Halle gekickt. Die offizielle Vorbereitung, die ein Intensiv-Wochenende vor Ort beinhaltet, wird am 20. Januar in Angriff genommen.

 

Zuversicht in Pichling

Trotz der Pleitenserie in der zweiten Herbsthälfte sehen die Pichlinger dem neuen Jahr gelassen und zuversichtlich entgegen. "Auch wenn die in der Tabelle unten platzierten Mannschaften konstant gepunkt haben, sind wir fest davon überzeugt, dass der Hut nicht brennen wird, müssen aber aufpassen. Im Herbst sind wir auch den Top-Teams auf Augenhöhe begegnet, waren nur gegen Puchenau chancenlos und haben gegen den Aufsteiger sogar die Platzwahl verloren", schmunzelt Hutterer. "Nach dem sensationellen Start hat die Mannschaft dem selbstauferlegten Druck nicht standgehalten, ist aber voll intakt. Wir wollen im neuen Jahr eine Abstiegsgefahr erst gar nicht aufkommen lassen und hoffen auf einen ähnlich guten Start wie in der Hinrunde".

 

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