Union Haid: "Werden mögliche Abgänge unter Umständen ersetzen"

Die DSG Union Haid absolvierte eine in Summe solide Hinrunde und überwinterte in der 1. Klasse Mitte am achten Platz, vom "Strich" war die Unger-Elf allerdings nur durch drei Punkte getrennt. Die Union nahm sich für das Frühjahr viel vor, wollte sich auch in der Rückrunde anständig präsentieren und das Abstiegsgespenst auf Distanz halten, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison für die Haider aber ein jähes Ende.

 

 

"Eine Punktemitnahme wäre die schlechteste Lösung gewesen"

"Ich kann die Aufregung, die rund um den Beschluss des ÖFB-Präsidiums geherrscht hat, bis heute nicht verstehen, denn aufgrund der Statuten war eigentlich keine andere Entscheidung möglich. Viele Vereine hätten sich die Punktemitnahme in die nächste Saison gewünscht, meiner Ansicht nach wäre diese Option aber die schlechteste Lösung gewesen. Zum einen verändern sich die Voraussetzungen, und zum anderen wäre für jene Mannschaften, die im Niemandsland der Tabelle waren, die neue Saison schon vor dem Start gelaufen gewesen", erklärt Sportchef Wolfgang Morawetz. "Die außergewöhnliche Situation ist auch für den Verband nicht einfach, der OÖFV könnte diese Krise aber nützen, die Statuten zukunftsfit zu gestalten, um für mögliche Eventualitäten gerüstet zu sein".

 

Saisonstart im Herbst?

Obwohl die Sportplätze am 15. Mai geöffnet wurden, haben die Haider den Trainingsbetrieb noch nicht aufgenommen. "Wir warten bewusst ab und beobachten die Erfahrungen anderer Vereine, werden aber möglicherweise in der kommenden Woche ins Training einsteigen", so Morawetz, der einen planmäßigen Start der neuen Saison erwartet. "Die Entwickliung hat einen erfreulichen Verlauf genommen, zudem arbeitet der Verband intensiv an einem zeitnahen Saisonstart. Darum sind wir optimistisch und glauben, dass der Ball in absehbarer Zeit wieder rollen wird".

 

Mögliche Abgänge

In Haid ist die Personalplanung vor einigen Wochen angelaufen, Veränderungen hat es bislang aber noch keine gegeben. "Es wird sich auch nicht allzu viel tun. Wir haben mit den Spielern gute Gespräche geführt und gehen davon aus, dass sich am Stamm des Kaders nichts verändert. Mit Oguzhan Sivrikaya und Ihsan Furuncu haben jedoch zwei Spieler erklärt, in die Türkei wechseln zu wollen, aufgrund er Corona-Krise sind diese Transfers aber noch nicht in trockenen Tüchern. Wir haben bereits lose Gespräche mit anderen Spielern geführt, weshalb nicht auszuschließen ist, dass wir mögliche Abgänge ersetzen werden", meint der Sektionsleiter. "Grundsätzlich sind wir aber gut aufgestellt, zumal mit Kapitän Manuel Peterwagner, Defensivspieler Philipp Hagmair und Legionär Adam Szucsik drei Langzeitverletzte wieder fit sind". Trainer Wolfgang Unger, der seit Winter 2019 das Zepter schwingt, trägt in Haid auch künftig die Verantwortung.

 

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