Trotz vier Abgängen, Union Pichling nicht auf der Suche nach Verstärkungen

Bei der DSG Union Pichling hielten sich die Höhen und Tiefen im letzten Herbst die Waage, weshalb die Schiffmann-Elf als Siebenter in der Tabelle der 1. Klasse Mitte genau in der Mitte überwinterte. Die Union wollte eine solide Rückrunde spielen und schaute in der Tabelle nicht wirklich nach unten, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison aber auch am Pichlinger See ein jähes Ende.

 

Richtige Entscheidung

"Auch wenn wir vom Strich nicht allzu weit entfernt waren, sind wir von einer unmittelbaren Abstiegsgefahr nicht wirklich ausgegangen, weshalb uns der Beschluss des ÖFB-Präsidiums nicht direkt betroffen hat. Vor allem für die Herbstmeister und Aufsitegsaspiranten war die Annullierung der Saison ein harter Schlag, dennoch bin ich der Ansicht, dass aufgrund der fehlenden Optionen die richtige Entscheidung getroffen wurde. Wenn wir jedoch in der Tabelle vorne dabeigewesen wären, wären vermutlich auch wir ähnlich enttäuscht gewesen wie die Top-Teams. Der Abbruch der Saison hat uns aber nicht in die Karten gespielt, da wir über eine ungemein junge Mannschaft verfügen und die Jungen im Frühjahr wichtige Spielpraxis hätten sammeln können", erklärt Sportchef Hans-Peter Hutterer.

 

Fehlende Unterstützung bzw. Förderung

Nach einer langen Pause wurde im Linzer Süden kurz nach der Öffnung der Sportplätze der Betrieb wieder aufgenommen. "Wir arbeiten seit rund vier Wochen und wollen im Sommer durchtrainieren. Wie die anderen Vereine warten auch wir auf das Freizeichen für die Rückkehr zum Mannschaftstraining bzw. den Start der neuen Saison. Laut der Aussage von Vizekanzler Kogler kann vielleicht schon in der nächsten Woche wieder normal trainiert werden und gehen davon aus, dass die Meisterschaft planmäßig oder eine Woche später gestartet wird", so Hutterer. "Da uns seit einigen Monaten sämtliche Einnahmen fehlen und von der groß angekündigten Unterstützung bzw. Förderung - ebenso wie viele Wirtschaftsbertriebe - nich nichts spüren, ist es wichtig, dass der Spielbetrieb ehestmöglich wieder aufgenommen wird und somit Einnahmen lukriert werden können. Der ehestmögliche Start der neuen Saison ist eine Notwendigkeit und alternativlos ".

 

Zwei neue Kräfte und vier Abgänge

Neben Berkay Pala, der von St. Georgen/Gusen an den Pichlinger See wechselt, steht der Union auch ein "alter Bekannter" wieder zur Verfügung. So greift Martin Ivos nach einer längeren Auszeit wieder ins Geschehen ein. Josip Katusic (Doppl) und Kresimir Zecic (Westbahn Linz) haben den Verein verlassen und sind nicht mehr dabei. Auch mit Tomislav Batinic und Sandro Köck, der vor einem Wechsel nach St. Florian steht, plant die Union nicht mehr. "Auch wenn einige Akteure nicht mehr zur Verfügung stehen, halten wir nicht Ausschau nach Verstärkungen und schenken den vielen jungen Spielern weiterhin das Vertrauen. Auch Trainer Mario Schiffmann, der seit einigen Jahren ausgezeichnete Arbeit leistet, geht diesen Weg weiter", meint der Sportchef. "Demzufolge sind aus heutiger Sicht keine weiteren Zugänge zu erwarten, aber in einer Übertrittszeit sollte man Transfers grundsätzlich nie ausschließen".

 

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