6 Zugänge! ESV Westbahn Linz stellt Kader breiter auf

Nach dem letztjährigen Aufstieg hatte der ESV Westbahn Linz einen Stock höher im Herbst mit Problemen zu kämpfen, weshalb es in der Hinrunde der 1. Klasse Mitte nur zum vorletzten Platz reichte und die "Rote Laterne" lediglich zwei Punkte entfernt war. Neben den sportlichen Problemen gesellten sich auch finanzielle Schwierigkeiten, hatten die Linzer nach einem kompletten Umbruch aufgrund der damaligen Personalsituation im vermeintlichen Abstiegskampf schlechte Karten. Doch im Frühjahr war der Fußballgott vermutlich ein "Eisenbahner", denn durch den Abbruch und die Annullierung der Saison bleibt der ESV erstklassig.

 

Umbruch zum richtigen Zeitpunkt

"Scheinbar haben wir den Umbruch zum genau richtigen Zeitpunkt vollzogen. Auch wenn wir nichts zu verlieren hatten, waren die Chancen auf den Klassenerhalt gering. Wir sind in der Konsolidierungsphase und benötigen einige Zeit zum Wiederaufbau, deshalb war der Abbruch der Saison und die daraus resultierende Annullierung für uns überaus positiv", erklärt Obmann Markus Modrey. "Natürlich war die Entscheidung für uns kein Nachteil, letztendlich hat es aber nicht viele andere Möglichkeiten gegeben, weshalb der Beschluss des ÖFB-Präsidiums zu akzeptieren ist. In unserer Situation hätten wir aber auch mit jeder anderen Entscheidung leben können".

 

Intensives Training

Am 18. Mai hat der ESV den Betrieb wieder aufgenommen. "Zunächst haben wir zwei Mal wöchentlich trainiert, seit geraumer Zeit stehen drei Einheiten am Programm. Wir trainieren im Sommer praktisch durch, weshalb der Übergang in den offiziellen Teil der Vorbereitung fließend ist. Die Trainingsbeteiligung ist ausgezeichnet, sind stets bis zu 28 Kicker anwesend", so Modrey. "Ab Mittwoch ist endlich wieder ein normales Mannschaftstraining möglich, freuen uns darauf und sind auch zuversichtlich, dass die neue Saison spätestens am 23. August gestartet wird".

 

Sechs neue Kräfte

Nach einem totalen Umbruch im Winter hat sich der Kader der "Eisenbahner" auch während der Corona-Krise verändert. Mit Kresimir Zecic (Pichling), Mario Kvasina (Haid), Feta Sahini und Jeton Ismaili (beide ESV Wels), Resul Serbest (Donau Linz 1b) und Domagoj Simunovic (Ebelsberg Linz) stehen sechs Neuerwerbungen zur Verfügung. "Wenn alles klappt, werden noch zwei weitere Spieler zu uns stoßen. Im Winter war die Personaldecke extrem dünn, weshalb wir gezwungen waren, den Kader breiter aufzustellen", begründet der Obmann die Transferaktivitäten und freut sich, dass im Sommer vermutlich kein Kicker den ESV verlässt. "Obwohl die Richtung stimmt und die Entwicklung in den vergangenen Monaten planmäßig verlaufen ist, können wir bis auf Weiteres nur kleine Brötchen backen. Deshalb geht es in der neuen Saison einzig und alleine darum, die Klasse zu halten".

 

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