ASKÖ Neue Heimat Linz: "Sind jetzt auf jeder Position doppelt besetzt"

Die ASKÖ Neue Heimat Linz tat sich im letzten Herbst schwer, kam in der Hinrunde der 1. Klasse Mitte als Zwölfter ins Ziel und stand am "Strich". Da die Sejdic-Elf vom rettenden Ufer nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz getrennt war, blickte die ASKÖ dem Abstiegskampf zuversichtlich entgegen, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison aber auch in der Neuen Heimat ein jähes Ende, die Linzer bleiben jedoch erstklassig.

 

"Hätten den Klassenerhalt auf sportlichem Weg geschafft"

"Nach einer gelungenen Vorbereitung waren wir gerüstet für den Abstiegskampf und wollten hochmotiviert in die Rückrunde gehen. Auch wenn uns die Entscheidung des ÖFB-Präsidiums in die Karten gespielt hat, waren wir fest davon überzeugt. die Klasse auf sportlichen Weg zu halten. Allerdings wäre aufgrund des in der Tabelle dichtgedrängten Feldes im Frühjahr fast alles möglich gewesen - vom Sprung in die obere Hälfte der Tabelle, bis hin zum möglichen Abstieg", erklärt Trainer Semir Sejdic, der auch als Sportlicher Leiter die Verantwortung trägt.

 

Vorbereitungsstart am heutigen Abend

Nach einer langen Pause wurde in der Neuen Heimat am 18. Mai der Betrieb wieder aufgenommen. "Trotz reger Beteiligung der Babyelefanten standen wöchentlich drei Einheiten am Programm. Das Training wurde gut angenommen, war der Besuch ausgezeichnet", so Sejdic. "Ein internes Testspiel haben wir am Freitag gegen das eigene U18-Team mit 5:0 gewonnen und starten am heutigen Abend in die offizielle Vorbereitung. Am kommenden Freitag steht in Urfahr der erste offizielle Test am Programm. Die neue Saison hat vor wenigen Tagen grünes Licht erhalten und bereiten uns intensiv auf einen planmäßigen Start, Mitte August, vor. Aufgrund der aktuell stark streigenden Infektionszahlen ist in Oberösterreich derzeit jedoch eine Verunsicherung zu spüren. Wie alle anderen Vereine hoffen auch wir, dass der neuen Meisterschaft nichts im Wege steht. Allerdings muss der Verband für mögliche auftretende Corona-Fälle gerüstet sein und entsprechende Regeln ausarbeiten".

 

Sechs neue Kräfte und zwei Abgänge

Mit Melvin Dizdar (Thalheim), Enes Matell (Stadl-Paura Juniors), Magomed Abakarov (Stahl Linz), Amer Nakicevic (Babenberg Linz), Rifet Osmankic (Urfahr) und den Bosnier Fahruhdin Jakupoivc stehen der ASKÖ sechs neue Kräfte zur Verfügung. Die ausgelaufenen Leihverträge von Alexander Wallas (Puchenau) und Caglar Akdogan (Stahl Linz) wurden hingegen nicht verlängert. "Damit ist unser Transferprogramm abgeschlossen, sind keine weiteren Zu- und Abgänge zu erwarten. Es ist uns gelungen, die Wunschspieler zu verpflichten und den Kader zu verstärken bzw. breiter aufzustellen", ist der Coach zufrieden. "Durch die vielen Zugänge erhöht sich der Konkurrenzkampf und sind zudem auf jeder Position doppelt besetzt".

 

Sprung in die obere Tabellenhälfte geplant

In den vergangenen Jahren mussten die Linzer um den Klassenerhalt hart kämpfen, in der neuen Saison möchte man in der Neuen Heimat das Abstiegsgespenst nicht sehen. "Wir gehen mit höheren Erwartungen in die Saison, weshalb nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, kein Ziel ist. Vielmehr wollen wir in der Tabelle nach oben klettern und die obere Hälfte springen", gibt Semir Sejdic die Richtung vor. "Für einen Platz im Vorderfeld der Tabelle wird es vermutlich nicht reichen und erwarte im Titelkampf ein Duell zwischen dem UFC Eferding und Hörsching".

 

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