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Nach Abstieg und ansprechender Hinrunde, UFC Haibach/Donau auf Trainersuche

In den vergangenen Jahren war der UFC Haibach/Donau in der Bezirksliga Nord aktiv, kam dort in der letzten Saison als Zwölfter ins Ziel und konnte in der Relegation die zweite Chance auf den Klassenerhalt nicht nutzen. Die Hausruckviertler zogen im Duell mit Doppl den Kürzeren und mussten den Gang in die 1. Klasse Mitte antreten. Die Kicker aus dem Bezirk Eferding sind einen Stock tiefer gut angekommen, sammelten im Herbst 24 Punkte und überwintern als Fünfter im oberen Drittel der Tabelle. "Auch wenn wir in dieser Liga längst angekommen sind und auch eine gute Rolle spielen, wollten wir eigentlich einer anderen Gruppe zugeteilt werden und haben beim Verband deponiert, dass wir aufgrund der regionalen Nähe im Nord-Westen oder Norden besser aufgehoben wären. Der OÖFV ist unserem Wunsch aber leider nicht nachgekommen. Nichtsdestotrotz ist uns nach dem Abstieg die Trendwende gelungen und blicken auf eine durchaus erfolgreiche Hinrunde zurück", erklärt Sektionsleiter Thomas Bürger.

 

Nach exzellentem Saisonstart mit kleinem Hänger

Der Absteiger kam exzellent aus den Startblöcken, blieb in den ersten sechs Spielen ungeschlagen und fuhr 14 Punkte ein. Auch auf der Zielgeraden wusste der UFC zu gefallen und verabschiedete sich mit zwei Siegen in die Winterpause. In den fünf Runden dazwischen mussten die Mannen von Coach Werner Baschinger aber drei Niederlagen einstecken. "Leider hatten wir Mitte der Herbstsaison einen Hänger und haben in dieser Phase den Anschluss an die Tabellenspitze verpasst. Die Niederlagen sind durchwegs knapp ausgefallen und waren nur im Match gegen Wilhering wirklich schlecht", so Bürger, der sich in den sieben bisherigen Heimspielen nur über eine Niederlage ärgern musste. In der Fremde fuhren die Haibacher drei Siege ein. "In unserer schwächeren Phase mussten wir einige Spieler vorgeben und konnten die Ausfälle nicht kompensieren. Ansonsten sind wir aber gut durch den Herbst gekommen und haben nach dem Abstieg auf Anhieb wieder in die Spur gefunden. Da wir traditionell vorwiegend mit eigenen Spielern arbeiten, war der Gang in die 1. Klasse für uns kein Problem, zumal wir über eine gute Substanz verfügen", meint der Sektionsleiter.

10 Kaindlstorfer-Tore - kompakte Defensive

Obwohl nur drei Mannschaften mehr Treffer bejubeln durften - Klaus Kaindlstorfer zeichnete für zehn der 30 UFC-Tore verantwortlich - und lediglich der Herbstmeister aus Hörsching weniger Gegentore kassierte, reichte es für die Haibacher in der Hinrunde "nur" zum fünften Platz. "Wie angesprochen, mussten wir knappe Niederlagen einstecken und haben mit der Pleite gegen Wilhering den Anschluss verpasst. Dennoch haben wir uns ausgezeichnet präsentiert und gegen die beiden Top-Teams aus Hörsching und Pichling jeweils ein Unentschieden erreicht. Wir wollten uns im vorderen Bereich der Tabelle zeigen, und das ist uns auch gelungen, wenngleich uns zur Tabellenspitze acht Punkte fehlen", sagt Thomas Bürger.

Geplanter Trainerwechsel - Routinier Pumberger feiert Comeback

Nach dem Ende der Amtszeit von Gerhard Ecker übernahm im Sommer Werner Baschinger das Trainerzepter, nach der erfolgreichen Hinrunde beendete der Übungsleiter jedoch seine Tätigkeit. "Es war mit Werner abgesprochen, dass er zumindest bis Winter die Verantwortung trägt. Seit geraumer Zeit sehen wir uns nach einem neuen Coach um und haben mit möglichen Kandidaten auch schon Gespräche geführt. Weißer Rauch ist noch keiner aufgestiegen, sind aber bemüht, den neuen Trainer bei der Weihnachtsfeier, am 7. Dezember, zu präsentieren", weiß der Sektionsleiter und freut sich, dass Routinier Armin Pumberger nach einer längeren Auszeit im neuen Jahr wieder ins Geschehen eingreifen wird. "Darüberhinaus ist eigentlich nichts geplant, sind aus heutiger Sicht weder Zu- noch Abgänge zu erwarten. Neuerwerbungen sind auch nicht wirklich notwendig, da das Reserve-Team knapp hinter Herbstmneister Dionysen als Zweiter überwintert und somit unser Kader breit aufgestellt ist".

Trainingslager im Burgenland - Rangverbesserung erwünscht

Nach dem Ende der Hinrunde und einer kurzen Pause glänzen die Kicker aus Haibach mit Eigeniniative. Die Akteure stellen eigenständig den Winter-Fahrplan auf und halten sich in Form eines Team-Wettbewerbes selbständig fit. Ende Januar fällt der Startschuss zum offiziellen Teil der Vorbereitung, die Ende Februar auch ein Trainingslager im burgenländischen Steinbrunn beinhaltet. Aus heutiger Sicht ist ein Mitmischen der Haibacher im Aufstiegskampf nicht unbedingt zu erwarten, der UFC hat die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben und und möchte im Frühjahr noch einmal angreifen. "Wir sind nicht abgeneigt, in absehbarer Zeit wieder in die Bezirksliga zurückzukehren, der sofortige Wiederaufstieg ist aber keine Vorgabe. Demzufolge verspüren wir auch keinen Druck, möchten uns aber auch in der zweiten Meisterschaftshälfte anständig präsentieren. Wir streben eine Rangverbesserung an und wer weiß, vielleicht können wir doch noch ganz vorne mitmischen?"


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