Nach Seuchenjahr, Trainerwechsel in Pabneukirchen

Die Union Pabneukirchen blickt auf ein sportlich bescheidenes Jahr zurück und sammelte 2018 insgesamt nur 24 Punkte. In der vergangenen Saison reichte es immerhin zum achten Platz, in der aktuellen Meisterschaft der 1. Klasse Nord-Ost wurde die Union in der Tabelle bis auf den zwölften Rang durchgereicht und überwintert am Strich. "Das abgelaufene Jahr war ein enttäuschendes, ist uns nach einem mäßigen Frühjahr die Trendwende im Herbst nicht gelungen. Die schwache Punkteausbeute war vor allem dem Verletzungsteufel geschuldet und mussten in der Kampfmannschaft und in der Reserve bis zu zwölf Spieler vorgeben", erklärt Sektionsleiter Christian Honeder, der in der Winterpause einen neuen Trainer verpflichtete.

 

Gelungenem Start folgte lange Durststrecke - nur ein Heimsieg und 32 Gegentore

Die Pabneukirchener kamen ausgezeichnet aus den Startblöcken und feierten in den ersten beiden Runden ebenso viele Siege. Damit hatte die Buchberger-Elf ihr Pulver aber fast schon verschossen, sprang in die übrigen elf Spielen nur ein einziger "Dreier" heraus und musste nicht weniger als acht Niederlagen einstecken. "Früh in der Saison hat der Verletzungsteufel zugeschlagen und konnten den Ausfall von Leistungsträgern nicht kompensieren. Vor allem aus diesem Grund haben in der Hinrunde lediglich elf Punkte den Weg auf unser Konto gefunden. Was möglich wäre, hat man im Herbst 2017 gesehen, als wir weitgehend verletzungsfrei geblieben waren und in der Tabelle ganz vorne mitgemischt hatten", weiß der Sektionsleiter, der sich über zwei Auswärtssiege freuen konnte - in sechs Heimspielen behielt man nur ein einziges Mal die Oberhand. "In den vergangenen Jahren waren wir auf eigenem Platz schwer zu biegen, im Herbst ist uns aber die Heimstärke abhanden gekommen", so Honeder. Während zwei Mannschaften weniger Treffer bejubeln durften, kassierten die Pabneukirchenener 32 Gegentore und stellen gemeinsam mit Mauthausen die schwächste Defensive der Liga. "Es hat hinten und vorne gezwickt. In der Defensive mussten wir immer wieder umstellen und haben zu viele Tore erhalten. Aber auch vorne haben wir geschwächelt und nicht allzu oft getroffen", meint Christian Honeder.

 

Thomas Schneider schwingt im neuen Jahr das Trainerzepter - neuer "Sechser"

Nach zweieinhalb Jahren endete die Ära von Coach Alexander Buchberger. "Er hat ausgezeichnete Arbeit geleistet, aufgrund der vielen Ausfälle waren ihm jedoch die Hände gebunden. Aufgrund der prekären Tabellensituation mussten wir neue Impulse setzen", spricht der Sektionsleiter von einer einvernehmlichen Trennung. Thomas Schneider, der den SV Yspertal in die 1. Klasse geführt hatte, soll im neuen Jahr den Pfeil wieder in die richtige Richtung drehen. "Schneider hat mit seinem Ex-Verein den Meistertitel gefeiert und sind fest davon überzeugt, mit seiner Verpflichtung eine gute Wahl getroffen zu haben", so Honeder, der mit Josef Hintersteiner, der zuletzt in Grein tätig war, einen neuen "Sechser" verpflichtete. "Damit sollte unser Transferprogramm auch schon abgeschlossen sein. Wichtig ist, dass die im Herbst verletzten Spieler wieder zur Verfügung stehen". Philipp Luftensteiner, der im Herbst keinen Einsatz in der Kampfmannschaft verzeichnete, verlässt den Verein Richtung Walding.

 

Trainingslager in Niederösterreich - spannender Abstiegskampf

Mit dem Beginn der Vorbereitung tritt das "Unternehmen Klassenerhalt" am 23. Januar in die entscheidende Phase. Am 2. Februar wird gegen Altenberg das erste Testspiel bestritten. Zwei Wochen später schlagen die Kicker ihre Zelte in Niederösterreich auf und halten in Gerasdorf ein Trainingslager ab. Die Union Pabneukirchen überwintert in Abstiegsgefahr, mit einer guten Rückrunde kann es in der Tabelle aber einige Plätze nach oben gehen. "Da die Mannschaften eng beisammenliegen, werden wir vermutlich bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Sollte es uns jedoch gelingen, einen Lauf zu starten, kann es auch schnell gehen", hofft Christian Honeder auf einen ähnlich erfolgreichen Start wie im Herbst. "Schon das erste Pflichtspiel hat es in sich, geht es gegen Tabellennachbar Schönau um big points. Auch wenn es nicht einfach wird, blicken wir der entscheidenden Phase der Meisterschaft zuversichtlich entgegen und gehen davon aus, am Ende der Saison über dem Strich zu stehen".

 

Spieler der Herbstsaison 2018 - Endergebnis

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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