SC St. Pantaleon/Erla: "Klettert man über den Strich, kann es auch weit nach oben gehen"

Nach einem neunten Platz im Vorjahr ist der SC St. Pantaleon/Erla auch in der aktuellen Saison der 1. Klasse Nord-Ost in der unteren Tabellenregion präsent und überwintert als Zwölfter am Strich. "Es war ein mühsamer Herbst. Zum einen haben uns die vielen Unentschieden nicht weitergeholfen, und zum anderen hat der Verletzungsteufel vor allem unsere Offensive dezimiert, weshalb wir uns vorne schwer getan haben", erklärt Trainer Thomas Engelmaier.

 

Probleme in der Offensive - in der Fremde seit 4. November 2018 sieglos

Nur gegen Luftenberg und Rainbach fuhren die Niederösterreicher einen "Dreier" ein, in den übrigen elf Spielen teilten die "Panta`s" mit dem Gegner fünf Mal die Punkte und mussten sechs Niederlagen einstecken. "Die Mannschaft ist überaus jung, stehen im Team einige 16- bis 19-Jährige, weshalb enormes Potenzial vorhanden ist. Doch aufgrund von Verletzungen und den daraus resultierenden Ausfällen haben wir uns ungemein schwer getan", spricht der Coach das wochenlange Fehlen von Gabor Ujhegyi und Laszlo Schreiber an, zudem verzeichnete Roman Öfferlbauer nach einem Kreuzbandriss in der Hinrunde nur sechs Einsätze. Während nur sechs Mannschaften weniger Gegentore kassierten, trafen lediglich die Kicker aus Schönau weniger oft ins Schwarze. "In der Defensive hat es über weite Strecken gut funktioniert. Vorne hingegen haben wir zu wenig Tore erzielt, die mangelnde Durchschlagskraft war aber in erster Linie dem Verletzungsteufel geschuldet und konnten das Fehlen von Ujhegyi, Schreiber oder Öfferlbauer schwer kompensieren", so Engelmaier. Neun der elf bislang gesammelten Punkte holten die Gelb-Schwarzen auf eigenert Anlage, in der Fremde wartet der SC jedoch seit bereits 4. November 2018 vergeblich auf einen Dreier. "Die eklatante Auswärtsschwäche ist uns bewusst und müssen, um die Klasse halten zu können, im neuen Jahr in der Fremde konstant punkten", meint Thomas Engelmaier.

 

Möglicher Heimkehrer - Trainingslager in Neuhofen/Ybbs

In St. Pantaleon wird traditionell ausgezeichnete Nachwuchsarbeit geleistet, setzen die Niederösterreicher auch künftig vorwiegend auf die eigenen Spieler. "Der Verein bleibt seiner Philosophie treu und setzt den eingeschlagenen Weg fort. Aber möglichweise gehen wir mit einer Verstärkung in die Rückrunde, den aktuell arbeiten wir an der Rückkehr eines Eigenbauspielers, der derzeit in einer höheren Liga kickt", hofft der Trainer auf ein Weihnachtsgeschenk. Der Tabellenzwölfte startet am 20. Januar in die Vorbereitung, die auch ein Trainingslager Neuhofen/Ybbs beinhaltet.

 

Zuversicht in St. Pantaleon

Die "Panta`s" überwintern in der Abstiegszoine, sind vom rettenden UIfer aber nur durch drei Punkte getrennt. "In der Tabelle liegen die Mannschaften eng beisammen, hat der Fünfte aus Schönau nur fünf Zähler am Konto. Demzufolge kann es, wenn man über den Strich klettert, relativ weit nach oben gehen. Aus heutiger Sicht ist das einziger Ziel der Klassenerhalt und wollen auf keinen Fall absteigen", so Engelmaier. "Wir verfügen über viele talentierte Spieler, ist reichlich Potenzial vorhanden und sehen der Rückrunde zuversichtlich entgegen. Sollten wir im neuen Jahr von Verletzungen weitgehend verschont bleiben, werden wir die Klasse halten können".

 

Günter Schlenkrich 

 

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