SC Tragwein/Kamig: "Sind bemüht, die umworbenen Spieler zu halten"

Der SC Tragwein-Kamig blieb im Herbst unter den Erwartungen, beendete die Hinrunde der 1. Klasse Nord-Ost am neunten Platz und war vom "Strich" nur durch vier Punkte getrennt. Die Hametner-Elf wollte im Frühjahr zurück in die Erfolgsspur finden und eine ernste Abstiegsgefahr nicht aufkommen lassen, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison für die Mühlviertler jedoch ein jähes Ende.

 

 

"Hätte eine andere Option favorisiert"

"Wir waren mitten in der Vorbereitung, gut drauf und sind in der Aufbauzeit verletzungsfrei gebleiben, weshalb wir der Rückrunde zuversichtlich entgegengesehen hatten. Leider ist die Vorona-Krise in die Quere gekommen. Auch wenn Herbstmeister Bad Zell bzw. die weiteren Aufstiegsaspiranten die Entscheidung hart trifft und für die starken Leistungen quasi bestraft wurden, ist der Beschluss des ÖFB-Präsidiums letztendlich nachzuvollziehen. Ich persönlich hätte jedoch eine andere Option favorisiert und glaube, dass die Mitnahme der Punkte in die nächste Saison überaus fair gewesen wäre", erklärt Sektionsleiter Pascal Gradl.

 

"Das erste Training hat gut funktioniert"

Am Freitag wurden die Sportplätze wieder geöffnet, die Tragweiner fackelten nicht lange und nahmen am selben Tag das Training wieder auf. "Wir verfügen über eine junge Mannschaft und wissen, dass die Jungen kaum zu bändigen sind, deshalb haben wir am Freitag den Betrieb wieder aufgenommen. Unter der Aufsicht von drei Trainern wurde in Gruppen trainiert. Auch wenn die Bestimmungen streng und gewöhnungsbedürftig sind, hat es ganz gut funktioniert und planen bis auf Weiteres eine wöchentliche Einheit, damit sich die Spieler fithalten und soziale Kontakte pflegen können", so Gradl.

 

Keine Kaderveränderung geplant

Auch im Mühlviertel wünscht man sich einen Saisonstart im Herbst, ortet aber nach wie vor eine Ungewissheit. "Aufgrund der positiven Signale sieht es wesentlich besser aus, als vor einige Wochen. Um einen Saisonstart gewährleisten zu können, muss die Regierung jedoch die Richtung ändern bzw. die Maßnahmen weiter lockern. Es liegt noch ein weiter Weg vor uns, inzwischen ist aber ein gewisser Optimismus zu spüren", meint der Sektionsleiter, der, wie in Tragwein üblich, eine ruhige Übertrittszeit erwartet. "Wir sind bemüht, die von anderen Vereinen umworbenen Spieler zu halten. Die Kicker sind eine verschworene Einheit, weshalb wir zuversichtlich sind, dass sich der Kader nicht verändern wird. Sollte sich nicht etwas Interessantes ergeben, sind im Sommer auch keine Zugänge zu erwarten".

 

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