Nach Ende der erfolgreichen Pum-Ära, neuer Trainer in Weitersfelden/Kaltenberg

Nach dem letztjährigen Aufstieg kam die SPG Weitersfelden/Kaltenberg/Liebenau einen Stock höher gut durch den Herbst, absolvierte in der 1. Klasse Nord-Ost eine anständige Hinrunde und überwinterte als Siebenter genau in der Mitte der Tabelle. Die Spielgemeinschaft wollte auch im Frühjahr eine gute Rolle spielen, aufgrund der Corona-Pandemie müssen die Mühlviertler jedoch zurück an den Start. Obmann Thomas Kreindl nahm sich für Ligaportal Zeit für ein Interview und beantwortete aktuell interessante Fragen.

 

Herr Kreindl, wie beurteilen Sie den bisherigen Verlauf der Corona-Pandemie und wie erwarten Sie die weitere Entwicklung?

"Ich kann es nicht mehr hören. Das Herunterfahren war vermutlich notwendig, langsam muss es aber wieder in die richtige Richtung gehen".

Das ÖFB-Präsidium hat beschlossen, die Saison zu beenden und nicht zu werten. Können Sie diese Entscheidung nachvollziehen oder hätten Sie eine andere Option gewählt?

"Die Verantwortlichen haben Entscheidungen getroffen und die sind zu respektieren. Ich denke, dass der Abbruch und die Annullierung der Saison in Ordnung war und die Entscheidungsträger mit gutem Wissen und Gewissen gehandelt haben. Es war nicht einfach, denn auch bei jeder anderen Entscheidung hätte es Gewinner und Verlierer gegeben".

Die Sportplätze wurden wieder geöffnet, ist der Trainingsbetrieb inzwischen wieder angelaufen?

"Wir haben in der vergangenen Woche den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Die Kampfmannschaft trainiert heute erneut, grundsätzlich steht wöchentlich eine Einheit auf em Programm. Hoffentlich werden die Bestimmungen bzw. Maßnahmen weiter gelockert".

Ist die Personalplanung für die nächste Saison schon angelaufen bzw. gibt es bereits Veränderungen?

"Vor viereinhalb Jahren war unsere Mannschaft am Boden, ehe Markus Pum die Verantwortung übernommen hat. Er hat eine intensive und überaus erfolgreiche Arbeit geleistet, wofür wir ihm recht herzlich danken möchten. Sein Abgang ist bereits im Winter festgestanden, aufgrund der Corona-Pandemie war es Markus leider nicht vergönnt, seine Arbeit im Frühjahr zu beenden. Hubert Horner war zuletzt als Torwart-Trainer tätig und ist ab sofort der neuer Chef-Trainer. Wie in den vergangenen Jahren werden wir auch in diesem Sommer keine Transfers tätigen. Wir betreiben ausgezeichnete Nachwuchsarbeit, rücken sukzessive Talente nach. Demzufolge geht es vor allem darum, die von anderen Vereinen umworbenen Spieler zui halten".

Ist ein Saisonstart im Herbst realistisch?

"Es wäre ein Traum, sollte es im Herbst wieder losgehen, derzeit sieht es danach aber noch nicht aus. Obwohl die positiven Signale sich seit geraumer Zeit mehren, liegt noch ein weiter Weg vor uns".   

Wie beurteilen Sie die verfrühten Mannschaftstrainings des LASK bzw. erwarten Sie Sanktionen von der Bundesliga, wenn ja welche?

"Auch wenn der LASK einen Fehler begangen hat, darf die Meisterschaft nicht am grünen Tisch entschieden werden. Zudem weiß man nicht wirklich, ob die anderen Vereine sich konsequent an die Bestimmungen gehalten haben".

Wie bewerten Sie die ersten Geisterspiele in der deutschen Bundesliga?

"Das ist quasi eine neue Sportart. Die Bundesliga verfügt über große Arenen und verstehe deshalb nicht, warum man zum Beispiel nicht 10.000 Zuschauer in die Stadien lässt. Wichtig ist, dass die Profis wieder in die Gänge kommen, denn erst danach kann auch der Amateurfußball wieder starten".

 

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