Union Bad Kreuzen trennt sich von den Legionären

Die Union Bad Kreuzen stolperte durch den Herbst, sammelte in der Hinrunde nur sieben Punkte und zierte in der 1. Klasse Nord-Ost das Ende der Tabelle. Obwohl das rettende Ufer relativ weit entfernt war, blickte man im unteren Mühlviertel dem Frühjahr zuversichtlich entgegen, zumal mit Richard Grammer ein überaus erfahrener Coach verpflichtet wurde. Die Union musste sich im Abstiegskampf nicht beweisen, denn aufgrund des Abbruches der Saison bleiben die Bad Kreuzener erstklassig.

 

"Die Entscheidung war für uns kein Nachteil"

"Wir haben gewusst, dass die Rückrunde kein Honiglecken wird, waren aber fest davon überzeugt, das Ruder herumreißen zu können. Unter Neo-Trainer Grammer ist die Vorbereitung planmäßig verlaufen, haben in Tschechien ein erfolgreiches Trainingslager abgehalten und waren bereit für den Abstiegskampf", erklärt Obmann Jürgen Reindl. "Natürlich ist die Annullierung der Saison für uns kein Nachteil, aufgrund der Rechtssicherheit war es aber vermutlich die einzig mögliche Entscheidung. Vielleicht hätte es weitere Möglichkeiten gegeben, aber auch jede andere Entscheidung hätte Verlierer und Gewinner nach sich gezogen".

 

Saisonstart im September?

Am 20. Mai nahm die Union den Betrieb wieder auf. "Seit der Wiederaufnahme des Trainings steht wöchentlich eine Einheit am Programm. Wir trainieren bis auf Weiteres und warten die Entscheidung der Regierung bezüglich des Starts der neuen Saison ab", so Reindl. "Auch wenn das Training aufgrund der Beschränkungen mühsam ist, sind die Einheiten immer noch besser, als gar keine. Es ist zwar noch kein weißer Rauch aufgestiegen, vieles deutet aber darauf hin, dass spätestens im September der Ball wieder rollen wird".

 

Zwei neue Torleute und zwei Abgänge

In Bad Kreuzen beschäftigt man sich seit geraumer Zeit mit der Personalplanung und hat bereits einige Entscheidungen getroffen. So trennen sich die Mühlviertler von den Legionären. "Mit Marek Kucera und Jan Jirku planen wir nicht mehr. Darüberhinaus sind aus heiutiger Sicht aber keine Abgänge zu erwarten und sind bemüht, den bestehenden Kader zu halten", weiß der Obmann und freut sich, dass mit Gerhard Greisinger (Tragwein) und Markus Riegler (Perg/Windhaag) zwei neue Torleute zur Verfügung stehen. "Wobei Riegler nach seiner Rückkehr zu seinem Stammverein in erster Linie als Torwart-Trainer vorgesehen ist. Auch bei Agim Gashi, der an den TSV Grein verliehen war, sieht es nach einer Rückkehr aus, der Transfer ist aber noch nicht in trockenen Tüchern. Weitere Veränderungen sind keine geplant, wenngleich in einer Übertrittszeit sich immer etwas Überraschendes ergeben kann", schließt Jürgen Reindl weitere Transfers nicht grundsätzlich aus.

 

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