SC St. Pantaleon/Erla: "Sind ein Ausbildungsverein"

Der SC St. Pantaleon/Erla tat sich im letzten Herbst schwer, sammelte in der Hinrunde der 1. Klasse Nord-Ost nur elf Punkte, landete am "Strich" und überwinterte in Abstiegsgefahr. Die Engelmaier-Elf wollte im Frühjahr den Pfeil in die richtige Richtung drehen und das rettende Ufer erreichen, aufgrund des Abbruches der Saison müssen die "Panta`s" aber zurück an den Start, die Niederösterreicher bleiben jedoch erstklassig.

 

"Die Gesundheit steht über den Dingen"

"Nach einer gelungenen Vorbereitung waren wir gut drauf und bereit für den Abstiegskampf, weshalb wir der Rückrunde zuversichtlich entgegengesehen hatten und fest davon überzeugt waren, den Klassenerhalt zu schaffen", erklärt Trainer Thomas Engelmaier. "Natürlich hat uns die Annullierung der Saison in die Karten gespielt, aufgrund der außergewöhnlichen Situation war der Abbruch aber alternativlos. Auch wenn für die Aufstiegsaspiranten die Entscheidung ein harter Schlag ist, steht die Gesundheit über den Dingen".

 

Intensives Gruppentraining

Nach der Öffnung der Sportplätze hat man in Niederösterreich nicht lange gewartet und ist wenig später wieder auf den grünen Rasen zurückgekehrt. "Wir arbeiten seit rund vier Wochen und trainieren heute Abend noch einmal, machen dann eine kurze Pause und bereiten uns ab 6. Juli auf die neue Saison vor. Trotz der strengen Bestimmungen, ist die Trainingsbeteiligung ausgezeichnet. Es sind nie weniger als 26 Kicker anwesend, die aufgrund der Vorschriften jedoch auf drei, vier Gruppen aufgeteilt werden müssen", so Engelmaier. "Auch wir haben uns über die Bekanntgabe von Vizekanzler Kogler, den Spielbetrieb wieder zu erlauben, riesig gefreut. Nach der langen Pause ist die Vorbereitung nicht allzu lange, dennoch glaube ich, dass man am planmäßigen Saisonstart festhalten kann, vielleicht wird der Auftakt aber eine Woche verschoben".

 

Schmerzlicher Abgang

Die Leihe von Bernhard Riegler, der im Winter von Kronstorf zu den`"Panta`s" gewechselt war, wird verlängert. "In den vergangenen Jahren hat sich nicht viel getan, daran wird sich in diesem Sommer nichts ändern. Der SC St. Pantaleon ist ein Ausbildungsverein, der immer wieder tolle Spieler herausgebracht hat, wie zum Beispiel Thomas Fröschl, der jetzt von Blau-Weiß Linz zum ASK St. Valentin wechselt. Der Klub bleibt dieser Philosophie treu und setzt auch künftig auf den Nachwuchs bzw. die eigenen Spieler. Aus diesem Grund sind wir nicht auf der Suche nach Verstärkungen, demnach sind auch keine Zugänge zu erwarten", weiß Thomas Engelmaier, dem ein ungemein wichtiger Akteur nicht mehr zur Verfügung steht. "Roman Öfferlbauer ist nach einem Kreuzbandriss wieder fit, aus beruflichen Gründen aber vorwiegend in Wien beschäftigt und nimmt sich darum eine Auszeit. Nach Gabor Ujhegyi, der künftig kürzer treten wird, ist Raffael Lal mit 25 Jahren der älteste Spieler, weshalb meine Mannschaft sehr jung ist. Die Aufgabe ist jedoch überaus interessant, weshalb ich das Team auch in der nächsten Saison betreue".

 

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