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Union Bad Zell möchte mit Neo-Trainer in die obere Tabellenhälfte klettern

In der ersten coronabedingt abgebrochenen Meisterschaft der 1. Klasse Nord-Ost hatte die Union Bad Zell die Tabelle angeführt, konnte an diesen Erfolg danach aber nicht mehr anknüpfen. Im darauffolgenden Jahr landeten die Mühlviertler am sechsten Platz und kamen in der vergangenen Saison als Neunter ins Ziel. "In der ersten Abbruch-Saison hat alles gepasst und hatten auch kaum mit Verletzungen zu kämpfen. In der Folge ist es nicht immer rund gelaufen, das hat damit zu tun, dass zum einen einige Leistungsträger aufgehört haben, und zum anderen wir jede Menge Ausfälle zu beklagen hatten", erklärt der stellvertretende Sektionsleiter, Martin Riepl, der im Sommer seine aktive Karriere beendete.

 

Probleme vorne und hinten

Die Union sammelte im Herbst 16 Zähler und fuhr in der Rückrunde 15 Punkte ein. Auf eigenem Platz und in der Fremde feierte der Neuntplatzierte jeweils vier Siege. Eine in Summe solide Saison schlossen die Kicker aus Bad Zell mit mäßigem Erfolg ab und ergatterten in den letzten vier Runden nur einen Punkt. "Wir hatten mit Ausfällen zu kämpfen, zudem war die Saison längst gelaufen, weshalb wir in den letzten Spielen den gesamten Kader zum Einsatz gebracht haben", so Riepl. Während die Top-Sechs der Tabelle mehr Treffer erzielten, kassierten lediglich die drei Nachzügler mehr Gegentore. "Es hat vorne und hinten gezwickt. Aber auch die vielen Gegentore waren zum Teil dem Verletzungsteufel geschuldet und mussten die eine oder andere empfindliche Niederlage einstecken", meint Martin Riepl.

Neuer Trainer

Nach zehn Runden hatte die vorwiegend erfolgreiche Ära von Marian Haider, der inzwischen in Neumarkt/M. das Zepter schwingt, geendet. Bis zum Saisonende betreute mit Mario Gusenbauer, Andreas Schmid sowie Martin Riepl ein Trio die Mannschaft. Seit wenigen Wochen trägt mit Roland Ametzberger, der zuletzt in Münzbach tätig war, ein neuer Trainer die Verantwortung. "Er ist ein überaus erfahrener Coach und sind fest davon überzeugt, mit seiner Verpflichtung einen guten Griff getan zu haben", so Riepl.

Stürmer wechselt in die Bezirksliga

In Bad Bad Zell verfolgen die Verantwortlichen das Geschehen am Transfermarkt traditionell lediglich als interessierte Beobachter, und auch die aktuelle Übertrittszeit hat nur wenige Spuren hinterlassen. Während der Neo-Trainer keine Neuerwerbung begrüßen konnte, hat Florian Mairöck den Verein Richtung Naarn verlassen. "Natürlich schmerzt der Abgang unserer Stürmers, aber wenn es in eine höhere Liga geht, ist ein Wechsel legitim. Und da wir stets auf die eigenen Spieler setzen und unserer Philosophie treu beiben, haben wir keinen neuen Akteur verpflichtet", sagt Martin Riepl.

Nach Saisonauftakt in der Fremde, vier Heimspiele am Stück

Vor der Meisterschaftsgeneralprobe, am kommenden Freitag gegen Gallneukirchen, absolvierte die Union vier Testspiele: 3:2 gegen Sandl, 3:3 gegen Vorderweißenbach, 1:4 gegen Naarn und 3:5 gegen Neumarkt. "Auch wenn wir schon wieder mit der einen oder anderen Verletzung zu kämpfen haben, verläuft die Vorbereitung unter dem neuen Coach bislang sehr gut und sind zufrieden", so Riepl. Zum Saisonauftakt sind die Bad Zeller in Lasberg zu Gast, ehe auf die Ametzberger-Elf am Stück vier Heimspiele warten. "In diesen Partien sollten wir einige Punkte einfahren, um die nächsten Runden mit der nötigen Ruhe in Angriff nehmen zu können. Ich denke, dass wir mit den hinteren Plätzen nichts zu tun haben werden und streben eine sorgenfreie Saison an. Sollten wir weitgehend verletzungsfrei bleiben, ist eine Präsenz im oberen Mittelfeld der Tabelle möglich", blickt Martin Riepl der neuen Spielzeit vorsichtig optimistisch entgegen.

 

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