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Union Bad Zell mit ungewohnter Heimschwäche

Im Vorjahr kam die Union Bad Zell in der 1. Klasse Nord-Ost als Neunter ins Ziel, unter Neo-Trainer Roland Ametzberger überwintern die Kicker aus dem Bezirk Freistadt in der aktuellen Saison auf Rang zehn. Die Freude darüber hält sich im Mühlviertel in Grenzen. "Mit der Verpflichtung von Coach Ametzberger ist uns ein guter Griff gelungen, zudem ist der Teamspirit ausgezeichnet, dennoch sind wir im Herbst unter den Erwartungen geblieben und hätten uns in der Tabelle gerne weiter oben präsentiert", erklärt Sektionsleiter Mario Gusenbauer.

 

Nur zwei Siege in acht Heimspielen - vorne und hinten mit Problemen

Während die Mühlviertler auf eine ausgeglichene Auswärts-Bilanz blicken, ist der Union im Herbst die gewohnte Heimstärke abhandengekommen und konnte im Hedwigspark von acht Spielen nur zwei gewinnen. "Aufgrund der vielen Heimspiele hätten wir uns einiges erwartet, demzufolge sind nur zwei Heimsiege enttäuschend. Aber das grundsätzliche Problem war bislang, dass wir immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatten und aufgrund unseres überschaubaren Kaders uns schwergetan haben, die Ausfälle zu kompensieren", so Gusenbauer, der im Herbst nur 18 Treffer bejubeln konnte - lediglich drei Mannschaften trafen weniger oft ins Schwarze. "Die fehlende Durchschlagskraft hat damit zu tun, dass mit Florian Mainöck unser Torjäger im Sommer zu Landesliga-Absteiger Naarn gewechselt ist". Aber auch hinten lief es bei den Kickern aus Bad Zell nicht rund, kassierten nur die beiden Nachzügler aus Arbing und Steyregg mehr Gegentore. "Es hat vorne und hinten nicht wirklich gepasst, zudem hat die nötige Konstanz gefehlt", meint der Sektionsleiter.

Keine Transfers geplant - Trainingslager in Melk

Nach dem Ende der Hinrunde wechseln die Kicker aus Bad Zell in die Halle, in der einmal pro Woche freiwillig trainiert wird. Ab Dezember müssen Lauf-Einheiten absolviert werden, ehe Mitte/Ende Januar die offizielle Vorbereitung in Angriff genommen wird, die Ende Februar ein Trainingslager in Melk beeinhaltet. Die Reise nach Niederösterreich werden die Mühlviertler voraussichtlich mit dem aktuellen Personal antreten. "Es ist nichts geplant, sind im Winter weder Zu- noch Abgänge zu erwarten", geht Mario Gusenbauer von einer ereignislosen Übertrittszeit aus.

Guter Rückrunden-Start erwünscht

Die Ametzberger-Elf überwintert in der unteren Tabellenregion, in Bad Zell geht man aber nicht davon aus, im Frühjahr Bekanntschaft mit dem Abstiegsgespenst machen zu müssen. "Was die vorderen Plätze betrifft, ist die Saison gelaufen, wir sind aber nicht allzu weit von den Abstiegsplätzen entfernt und müssen demzufolge aufpassen", hebt der Sektionsleiter warnend den Zeigefinger. "Nach einer durchwachsenen Hinrunde erwarten wir uns im Frühjahr eine klare Steigerung, wollen gut in die Rückrunde starten und eine mögliche Abstiegsgefahr erst gar nicht aufkommen lassen und sehen der zweiten Meisterschaftshälfte zuversichtlich entgegen".   


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