SPG Perg/Windhaag erkämpft Remis in Kefermarkt

In der 21. Runde der 1. Klasse Nord-Ost kam es am Samstagnachmittag zum Duell zwischen der Union Kefermarkt und der SPG Perg/Windhaag. Die Heimmannschaft galt dabei aufgrund der Tabellensituation als Favorit. Am Ende gab es jedoch eine brüderliche Punkteteilung, mit der vor allem die Gäste aus Perg wohl sehr gute leben konnten. Für den Außenseiter wäre in diesem Spiel aber noch mehr möglich gewesen, kassierte man den Ausgleich doch erst in der absoluten Schlussphase. Jetzt Torwandschießen bei Nissan!

Keine Tore in Halbzeit eins

Etwa 140 Zuschauer waren am Samstag ins Kefermarkter Feldaiststadion gepilgert, der Großteil davon unterstützte die Heimmannschaft. Und die Elf von Jaroslav Konvalina verzeichnete den besseren Start. Schon nach drei Spielminuten landete ein Kefermarkter Abschlussversuch an der Stange. Glück für Perg also in dieser Situation. In den ersten 20 Minuten bestimmte die Union das Geschehen, hatte auch die nächste Riesengelegenheit auf die Führung. Denn nach einem Zweikampf im Strafraum entschied Schiedsrichter Manuel Undresser auf Elfmeter für Kefermarkt. Markus Langmayr übernahm die Verantwortung. Allerdings scheiterte Kefermarkts Nummer 10 an Perg-Keeper Markus Riegler, der den Strafstoß parieren und seine Mannschaft somit vor dem Rückstand bewahren konnte. Perg war in Halbzeit eins in der Offensive kaum gefährlich. Zwar war der Mannschaft von Coach Herbert Kawrtnik bemüht, im Angriffsspiel Akzente zu setzen, wirklich gelingen wollte dies aber nicht. Zu oft war man mit Defensivaufgaben beschäftigt, da Kefermarkt phasenweise sehr aggressiv agierte. Allerdings gingen die Hausherren teilweise fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um. Ein Umstand, der sich im weiteren Verlauf der Begegnung noch rächen sollte und den auch Coach Konvalina nach dem Spiel bemängelte: "Wir hatten in Halbzeit eins einige Chancen, haben diese aber leider nicht genützt. Hätten wir das geschafft, wäre das Spiel vermutlich zu unseren Gunsten ausgegangen." Da also weder die Heimmannschaft, noch die Gäste für einen Treffer vor der Pause sorgen konnten, ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen. Für Perg war dieser Halbzeitstand doch etwas glücklich zustande gekommen, während Kefermarkt natürlich vor allem mit dem vergebenen Elfmeter haderte. Den Zuschauern war zwar eine intensive Begegnung geboten worden, auf Treffer hatten sie allerdings vergeblich gewartet. Dies sollte sich allerdings nach dem Seitenwechsel ändern.

Blitzstart für Perg in Hälfte zwei

Was zuvor in 45 Minuten nicht gelungen war, schaffte Perg nach der Pause innerhalb weniger Augenblicke. Denn schon in der 46. Spielminute erzielte man das 1:0. Die Kefermarkter Defensive machte dabei allerdings nicht die beste Figur. Perg-Angreifer Alexander Moser spritzte bei einem Rückpass eines Verteidigers dazwischen und hatte danach keine Probleme, zum Führungstreffer für seine Mannschaft einzuschieben. Die vergebenen Chancen des ersten Durchgangs hatten sich für Kefermarkt also früh in Halbzeit zwei gerächt. Dem nicht genug, kam es nur neun Minuten später noch dicker. Wieder kassierten die Hausherren einen Gegentreffer, wieder konnten die Perger mit tatkräftiger Unterstützung der Defensive der Heimmannschaft jubeln. Nach einem Abwehrfehler kam wiederum Alexander Moser an den Ball, spielte einen scharfen Stanglpass zur Mitte. Manuel Huber verwertete die Hereingabe per Grätsche zum 2:0. Die ASKÖ-Kicker hatten sich also dank eines Blitzstarts in die zweiten 45 Minuten einen beruhigenden Vorsprung herausgeschossen. Kefermarkt-Coach Jaroslav Konvalina war ob dieses Spielstands natürlich zum Handeln gezwungen, nahm eine taktische Umstellung vor. Seine Mannschaft agierte nunmehr mit drei Stürmern, wurde immer offensiver und versuchte, die Scharte des Rückstands schnellstmöglich auszumerzen. Die Änderungen sollten auch nur wenige Minuten später Früchte tragen. Denn schon in der 58. Minute erzielte Kefermarkt den Anschlusstreffer. Stanislav Peterek war nach einem Corner per Kopf zur Stelle und konnte auf 1:2 verkürzen. Der Druck der Hausherren nahm in der Folge weiter zu. Kefermarkt versuchte alles, um den Rückstand vollständig zu egalisieren. Perg wurde in dieser Phase kaum mehr gefährlich. Mehr als einige, wenige Entlastungsangriffe brachte man nicht zustande. In der Defensive stand die Kawrtnik-Elf jedoch sehr diszipliniert, kämpfte um jeden Zentimeter und wollte den knappen Vorsprung um jeden Preis über die Runden bringen. Lange Zeit schien es so, als würde dies auch gelingen, ehe man kurz vor Schluss doch noch den Ausgleich kassierte. Und wieder war es der mittlerweile zum Angreifer umfunktionierte Defensivmann Stanislav Peterek, der nach einer Flanke abermals per Kopf zur Stelle war und Kefermarkt jubeln ließ. Doch die Mannschaft wollte mehr, hatte in der Nachspielzeit sogar noch die Chance auf den Siegtreffer. Diese wurde allerdings vergeben und so blieb es am Ende bei einem 2:2-Unentschieden, bei dem das Publikum vor allem nach der Pause auf seine Kosten gekommen war.

Keine Veränderungen in der Tabelle

Den Tabellenstand betreffend änderte sich für beide Teams nichts. Kefermarkt rangiert weiterhin auf Platz sechs, während Perg auf Rang zehn zu finden ist. Die ASKÖ-Kicker hatten sich in diesem Spiel als Meister der Effizienz erwiesen, standen kurz vor einer Überraschung. Kefermarkt betrieb hohen Aufwand und wurde dafür am Ende auch verdientermaßen belohnt.

 

Stimmen zum Spiel:

Jaroslav Konvalina (Trainer Union Kefermarkt)

Leider konnten wir unsere Chancen in Hälfte eins nicht nützen und sind durch zwei Abwehrfehler in Rückstand geraten. Ich denke, wir waren über 90 Minuten gesehen die bessere Mannschaft, am Ende müssen wir aber froh sein, so spät noch den Ausgleich geschafft zu haben.

Gerald Schachinger (Sektionsleiter SPG Perg/Windhaag)

Natürlich ist es schade, dass wir den Vorsprung nicht über die Zeit gebracht haben. Am Ende des Tages geht das Remis aber in Ordnung. Kefermarkt war in der Offensive sehr stark. Wir können mit dem Punkt nach diesem schwierigen Auswärtsspiel sehr gut leben.

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