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St. Oswald bezwingt im Topspiel St. Valentin und feiert Meistertitel!

Ein hochspannendes Titelrennen in der 1. Klasse Nordost fand gestern ein vorzeitiges Ende. Es kam am Sportplatz in St. Oswald zum Duell Erster gegen Zweiter, USV St. Oswald gegen den SC St. Valentin. Die Hausherren unterstrichen einmal mehr ihre Heimstärke und bleiben weiterhin ohne Verlustpunkt auf eigener Anlage und strichen ganz nebenbei den Meistertitel ein. 

Nervöse Hausherren kommen nicht ins Spiel

Die Anspannung war groß bei den Heimischen, man traf immerhin bei traumhafter Atmosphäre vor knapp 500 Zuschauern auf den engsten Verfolger und hatte den ersten Matchball auf den Meistertitel. Die Gäste traten entschlossen auf, waren deutlich besser im Spiel als der Ligaprimus und hatten auch die besseren Chancen. Bereits in der sechsten Spielminute hatte man die große Chance auf den Führungstreffer, ließ diese jedoch ungenutzt. Da auch Gabriel Sandner seinen Hochkaräter in Minute 30 nicht nutzen konnte, ging es torlos in die Kabinen.

Coach Georg Pröll beweist goldenes Händchen: Umstellung führt zu Heimsieg 

Der USV wusste die Halbzeitpause zu nutzen und Trainerfuchs Georg Pröll stellte um: Filip Rezac agierte fortan auf der Zehner-Position und sollte nur wenig später im Mittelpunkt des Geschehens stehen. In der 56. Spielminute bediente Robert Lenz per Ferse den im Rückraum herbeirauschenden Rezac, der die Kugel staubtrocken in die Maschen bugsierte. Große Erleichterung seitens der Hausherren, die nur zwei Minuten später die Führung schon ausbauten. Wieder setzte Lenz Rezac in Szene, der aus ähnlicher Position das 2:0 herbeiführte. Für die Gäste kam es in der Folge knüppeldick, Adrian Bräuer sah kurz vor Anbruch der Schlussphase die Ampelkarte und musste das Feld vorzeitig verlassen (68.). Die Schützlinge von Georg Pröll ließen sich auch nicht mehr aus der Ruhe bringen, auch nicht vom Anschlusstreffer von Michael Schruf acht Minuten vor Schluss, sodass man den Platz am Ende als frisch-gebackener Meister verließ.

Beste Offensive, beste Defensive und verlustpunktfrei auf eigener Anlage

Eine erstaunliche Saison nimmt für den USV St. Oswald ein erfreuliches Ende. Mit 59 Punkten führt man vor dem SC St. Valentin die Tabelle an und ist auch nicht mehr einzuholen, da man beide Duelle gegen den engsten Verfolger mit Bravour meistern konnte. Zudem verfügt man nicht nur über die beste Offensivabteilung der Liga (73 Tore), sondern hat auch den stabilsten Defensivverbund der 1. Klasse Nordost. Ein maßgeblicher Anteil der erzielten Treffer geht auf das Konto von Robert Lenz, der die Liga mit unglaublichen 34 Toren zerschoss. Lenz ist seit Beginn der Rückrunde zudem Cheftrainer vom ATSV Sattledt und wird den USV voraussichtlich nicht in die Bezirksliga begleiten - ein Abgang, bei dem man gespannt sein darf, wie er kompensiert wird. 

Stimme zur Saison

Georg Pröll (Trainer USV St. Oswald):

„Von außen betrachtet schien der Meistertitel eine Pflichtaufgabe für uns zu sein, wenn man es intern genauer betrachtet, war es aber sehr schwierig. Wir haben einen kleinen Kader, da wir die Trainings- und Belastungssteuerung sehr schwierig. Wir waren oft sehr wenig Leute im Training, da war es schwer alle bei Laune zu halten. Es haben aber alle immer gut mitgearbeitet und das Ziel nicht aus den Augen verloren. Großes Pauschallob an die Mannschaft und den Verein, da sind alle gut mitgezogen und jetzt haben wir es geschafft.“ 


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