Stroheim: Mit Reserve-Sturm in die Abstiegszone

Wie schon im letzten Herbst ist die Union Stroheim auch in der aktuellen Saison der 1. Klasse Nord-West im unteren Tabellendrittel zu finden und überwintert mit nur einem einzigen Punkt Vorsprung zur Abstiegszone am elften Tabellenplatz. "Wir hatten in der ersten Saisonhälfte viele Ausfälle zu beklagen und mussten vor allem unseren etatmäßigen Sturm vorgeben und mussten mit dem Reserve-Sturm agieren, weshalb wir kaum Tore erzielt haben", kennt Sportchef Bernhard Breuer die Ursache des mäßigen Abschneidens.

So brachte es die Mannschaft von Trainer Karl Baschinger in den ersten neun Runden nur auf mickrige vier Treffer und stand zu diesem Zeiutpunkt am vorletzten Platz. In den restlichen vier Spielen konnten die Stroheimer zehn Tore erzielen, dabei sieben Punkte sammeln und die Abstiegszone verlassen. "Leider haben wir am letzten Spieltag beim direkten Konkurrenten in Rainbach verloren und es dadurch verabsäumt, uns von den letzten Plätzen etwas abzusetzen. Es war aber im Herbst generell so, dass wir gegen die hinteren Mannschaften einfach nicht gewinnen konnten", erklärt der Sportchef.

Auf eigener Anlage war die Baschinger-Elf hingegen nicht zu bezwingen, blieben die Stroheimer in Heimspielen - neben Herbstmeister Dorf/Pram - als einzige Mannschaft der Liga ungeschlagen. "Dafür haben wir sechs von sieben Auswärtsspielen verloren. Aber in der Fremde haben wir uns immer schon schwer getan", weiß Bernhard Breuer. "Wir befinden uns zwar in akuter Abstiegsgefahr, es ist aber im Frühjahr noch einiges möglich, sind doch die Mannschaften vor uns allesamt nicht weit entfernt."

Neben Patrick Rathmayr und Mario Maringer, die nach Kreuzbandrissen wieder in den Kader zurückkehren, hofft man in Stroheim im Winter auf einen weiteren Rückkehrer. "Werner Sandmeier hat im letzten Frühjahr unsere Abwehr stabilisiert, ist dann aber zu Landesligist Neumarkt/Kallham gewechselt. Wir werden alles versuchen, dass er wieder zu uns zurückkehrt", erklkärt der Sportchef. "Ansonsten wird es im Winter keine Transferaktivitäten geben. Denn der bestehende Kader ist stark genug, sich rasch von hinten abzusetzen und sich dann im Tabellenmittelfeld zu präsentieren. Denn wir wollen die Mannschaft verjüngen und schon im Frühjahr das eine oder andere Talent einbauen."    

 

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