SV Waizenkirchen: "Waren nie die schlechtere Mannschaft"

Im Vorjahr kam der SV Waizenkirchen als Zehnter ins Ziel, die Mannschaft von Trainer Kurt Litzlbauer konnte den Klassenerhalt aber erst am allerletzten Spieltag fixieren. In der aktuellen Saison der 1. Klasse Nord-West präsentiert sich der SVW bislang auf der anderen Seite der Tabelle und überwintert auf dem ausgezeichneten dritten Platz. "Wir wären im Vorjahr beinahe abgestiegen und agieren in dieser Meisterschaft mit der nahezu gleichen Mannschaft, demzufolge muss man mit dem Abschneiden zufrieden sein. Es wäre aber mehr möglich gewesen, haben jedoch vier, fünf Punkte liegenlassen", erklärt der Coach.

 

Torfabrik der Liga - in der Fremde noch sieglos

Nur gegen Antiesenhofen und in Eggerding zog die Litzlbauer-Elf den Kürzeren, in den übrigen elf Spielen feierten die Waizenkirchener fünf Siege und teilten mit dem Gegner gleich sechs Mal die Punkte. "Es war ein guter Herbst, die vielen Unentschieden haben uns aber nicht wirklich weitergeholfen. Wir waren nie die schlechtere Mannschaft, haben in einigen Spielen den Sieg aber quasi verschenkt", so Litzlbauer, der die fünf bisherigen Saisonsiege durchwegs am eigenen Platz miterlebte. Als einziges Team der Liga wartet der SVW in der Fremde hingegen noch immer auf einen "Dreier" und verzeichnete in sieben Auswärtsspielen sechs Unentschieden. "Wir sind ungemein heimstark, hängen in Waizenkirchen die Trauben bekanntlich hoch. Leider haben wir gegen Antiesenhofen eine unnötige Niederlage kassiert", weiß der Trainer. Die Waizenkirchener trafen 30 Mal ins Schwarze und avancierten zur Torfabrik der Liga, zudem kassierte die Litzlbauer-Elf - gemeinsam mit Taiskirchen und Raab - die wenigsten Gegentore. "Vorne haben wir regelmäßg getroffen und haben auch wenig Tore erhalten, demzufolge war die Hinrunde in Ordnung", ist Kurt Litzlbauer zufrieden.

 

Keine Transfers - Trainingslager in der Steiermark

Der Tabellendritte wird voraussichtlich mit einem unveränderten Kader in die Rückrunde gehen. "Wir sind nicht aktiv auf der Suche nach Verstärkungen und planen keine Transfers, wenngleich in einer Übertriittszeit sich immer etwas ergeben kann", so Litzlbauer. Die Waizenkirchener starten am 25. Januar in die Vorbereitung und bestreiten am 2. Februar gegen St. Aegidi das erste Testspiel. Die Aufbauzeit beinhaltet auch ein Trainingslager im steirischen Maria Lankowitz.

 

"Wollen den Podestplatz verteidigen"

Nach der letztjährigen Präsenz im Abstiegskampf fühlt sich der SVW im Vorderfeld der Tabelle wohl und möchte sich auch eim neuen Jahr von seiner besten Seite präsentieren. "Wir wissen, wo wir herkommen, demnach geht es in der Rückrunde zunächst darum, gut zu starten und eine mögliche Abstiegsgefahr gar nicht aufkommen zulassen. Aber grundsätzlich wollen wir den eroberten Podestplatz verteidigen und werden versuchen, am Ende der Saison dort zu landen, wo wir jetzt stehen", blickt der Trainer der zweiten Meisterschaftshälfte vorsichtig optimistisch entgegen. "Aber vielleicht ist sogar etwas mehr möglich. Denn wir sind ungemein heimstark und können im Frühjahr sieben Mal auf eigenem Platz antreten. Zudem ist neben dem Zweitplatzierten aus Taiskirchen auch Herbstmeister Diersbach in Waizenkirchen zu Gast".

 

Spieler der Herbstsaison 2018 - Endergebnis

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Günter Schlenkrich

 

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