Union Diersbach wechselt Trainer und tauscht Legionäre

Im Vorjahr konnte die Union Diersbach die Abstiegszone erst am allerletzten Spieltag verlassen und die Meisterschaft als Elfter beenden. In der vergangenen Saison der 1. Klasse Nord-West präsentierte sich die Union auf der anderen Seite der Tabelle, feierte den Herbstmeistertitel, musste im Aufstiegskampf jedoch den Kickern aus Taiskirchen den Vortrtitt lassen. "Da der Aufstieg kein erklärtes Saisonziel war und für unsere junge Mannschaft vermutlich auch zu früh gekommen wäre, trauern wir dem verpassten Meistertitel auch nicht nach und können mit dem zweiten Platz gut leben", erklärt Sektionsleiter Josef Steinmann, der nach dem Rücktritt von Otto Arnezeder einen neuen Trainer und zudem zwei neue Legionäre verpflichtete.

 

Herbstmeister muss im Frühjahr Federn lassen

Mit stolzen 29 Punkten hatte sich die Arnzeder-Elf zum Herbstmeister gekrönt, in der Rückrunde wanderten aber nur 15 Zähler auf das Konto. "Die Hinrunde ist sensationell verlaufen, alles was in der letzten Saison nicht funktioniert hat, hat im Herbst gepasst. Wir konnten die Gegentore minimieren und zudem einige Spiele drehen. Leider sind wir im Frühjahr schlecht gestartet, haben dann aber, zu spät, wieder in die Spur gefunden. Auch wenn wir eine große Chance vertan haben, sind wir nicht unzufrieden", so Steinmann. Während drei Teams mehr Treffer bejubeln durften, kassierte nur Meister Taiskirchen weniger Gegentore. Der Vizemeister feierte acht Heimsiege und fuhr in der Fremde fünf "Dreier" ein. "Die Taiskirchener sind ein würdiger Meister, es wäre aber noch nie so leicht gewesen, den Titel zu erringen. Dennoch hat unsere Mannschaft eine starke Saison absolviert, wenngleich es in der Rückrunde nicht nach Wunsch gelaufen ist", meint der Sektionsleiter. 

 

Neuer Trainer und neue Legionäre

Nach einer zweijährigen Amtszeit gönnt sich Otto Arnezeder eine Pause. Auf der Suche nach einem neuen Trainer ist die Union fündig geworden, schwingt ab sofort Ulrich Zinhobl, der zuletzt beim ATSV Schärding tätig war, das Zepter. Neben Jung-Stürmer Niklas Klamminger, der zu Landesligist Andorf wechselt, sind auch Tomas Troup (Neukirchen/Walde) und David Risky (Tschechien) nicht mehr dabei. Anstelle der beiden Tschechen verpflichte der Vizemeister zwei Legionäre aus der Ukraine, die zuletzt in Tschechien in der dritten Liga aktiv waren. Mit dem 25-jährigen Serhii Honcharenko steht ein "echter Zehner" zur Verfügung, während es sich beim 24-jährigen Denjs Tokar um einen klassischen Mittelstürmer handelt. "Die Beiden haben bei einem Probetraining einen tollen Eindruck hinterlassen und sollten exzellente Verstärkungen sein. Damit ist das Transferprogramm noch nicht abgeschlossen, werden möglicherweise noch ein, zwei Spieler zu uns wechseln", kündigt Josef Steinmann weitere Transfers an. 

 

"Wollen zur nötigen Stabilität finden"

Am 3. Juli pfeift Neo-Coach Zinhobl die Vorbereitung an. Im Rahmen des Innviertler Cups wird am 13. Juli das erste Match bestritten, dabei trifft der Vizemeister auf Taiskirchen oder St. Ägidi. Auch in der kommenden Saison ist der Meistertitel kein Muss, die Diersbacher wollen aber wieder ganz vorne mitmischen. "Nach dem Auf und Ab in den letzten Jahren wollen wir zur nötigen Stabilität finden und uns wieder im Vorderfeld der Tabelle präsentieren. Zum einen muss ein Aufstieg passieren, und zum anderen sind Mannschaften wie Kopfing oder Sigharting sehr stark einzuschätzen. Zudem kann man die Leistungsstärke der Absteiger aus Lambrechten und St. Roman noch nicht beurteilen", so Steinmann. "Natürlich wollen wir wieder eine gute Rolle spielen, die Weiterentwicklung der jungen Mannschaft steht jedoch im Vordergrund."

 

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