SV Freinberg: Nach katastrophalem Herbst auf der Suche nach Verstärkungen

In der vergangenen Saison eroberte der SV Freinberg in der 2. Klasse West-Nord den Vize-Meistertitel und schaffte den sofortigen Wiederaufstieg. Nach der Rückkehr in der 1. Klasse Nord-West brachten die Mannen von Trainer Markus Haas die Beine bislang nicht auf den Boden und überwintern mit nur zwei Punkten am Konto einsam und verlassen am Ende der Tabelle. Somit stehen die Freinberger nach 2018 erneut vor dem Abstieg. "Wir haben eine Präsenz im Abstiegskampf erwartet, hätten mir einer derart schlechten Hinrunde aber nicht gerechnet. Doch im Vergleich zur Aufstiegssaison mussten wir im Herbst vier Leistungsträger vorgeben", begründet Sektionsleiter Rene Brummer den Absturz.

 

2 Unentschieden und 11 Niederlagen - satte 54 Gegentore

Der Aufsteiger teilte mit St. Marienkirchen und Natternbach die Punkte, in den übrigen elf Spielen zog die Haas-Elf jeweils den Kürzeren und musste einige empfindliche Niederlagen einstecken. "Wir haben uns im Sommer nicht verstärkt, im Gegenteil. Nach dem Aufstieg mussten wir auf vier Leistungsträger verzichten", spricht Brummer unter anderem das Karriereende von Torwart Gerald Haas an, der in der letzten Saison des Öfteren den Unterschied ausmachte. Das Schlusslicht traf im Herbst 14 Mal ins Schwarze und kassierte satte 54 Gegentore. "Aufgrund der Tabellensituation wird es schwer, die Klasse zu halten, der Abstieg ist aber noch nicht besiegelt und werden nichts unversucht lassen", krempelt der Sektionsleiter die Ärmel hoch.

 

Ausschau nach Verstärkungen

In der noch jungen Winterpause hat sich in Freinberg der Kader bislang noch nicht verändert, beim Trainingsauftakt wird Coach Haas aber möglicherweise die eine oder andere Neuerwerbung begrüßen können. "Wir sind intensiv auf der Suche nach Verstärkungen, in unserer Situation ist es aber nicht einfach, Spieler zu einem Wechsel nach Freinberg zu bewegen. Wir haben im Herbst gesehen, dass wir nicht konkurrenzfähig sind und mussen daran etwas ändern. Demzufolge wollen wir uns in Hinblick auf die nächste Saison verstärken und die Mannschaft bzw. den Kader festigen", kündigt Rene Brummer Transfers an.

 

Wunder von Freinberg?

Nach der verkorksten Hinrunde ruht in Freinberg der Ball. Mitte Januar nimmt der Nachzügler die Vorbereitung in Angriff, in der auch ein Trainingslager in Tschechein auf em Programm steht. Nach bislang nur zwei gesammelten Punkten kann dem SVF vermutlich nur ein Wunder vom Abstieg retten. "Es sieht nicht gut aus, aber so lange rechnerisch die Chance auf den Klassenerhalt lebt, glauben wir daran. Sollte es am Ende nicht reichen, kommt es darauf an, wie man absteigt. Wir wollen uns im Frühjahr anständig präsentieren und wieder in Schwung kommen, um bei einem möglichen Abstieg für die 2. Klasse gerüstet zu sein", meint der Sektionsleiter.

 

Günter Schlenkrich

 

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