Union St. Roman: "Brauchen mindestens zwei, drei Verstärkungen"

Die Union St. Roman blickt auf eines der schlechtesten Jahre der Vereinsgeschichte zurück, sammelte im Frühjahr zehn Punkte und holte im Herbst nur sieben Zähler. Die Union musste sich im Sommer aus der Bezirksliga West verabschieden und ist einen Stock tiefer bis heute noch nicht wirklich angekommen. Die Rominger verzeichneten in der 1. Klasse Nord-West einen kapitalen Fehlstart, bemühten sich fortan vergeblich um die Trendwende und überwintern als Vorletzter erneut auf einem Abstiegsplatz. "Da wir über einen Bezirksliga-Kader verfügen, hatten wir gedacht, die Kurve kratzen zu können. Doch wir konnten der Abwärtsspirale nicht entrinnen, zudem waren bei den Spielern die Akkus leer", ist Sportchef Rudolf Mayr froh, dass das trostlose Fußballjahr zu Ende ist.

 

Trainerwechsel nach kapitalem Fehlstart

Der Absteiger startete mit nicht weniger als acht Niederlagen in die Saison. Nach der Trennung von Harald Schimak fand die Union unter Christian Hartinger in die Spur und feierte binnen Wochenfrist - in Freinberg und gegen St. Marienkirchen - zwei Siege. Damit hatten die Rominger ihr Pulver auch schon verschossen, sprang in den restlichen drei Spielen nur ein Punkt heraus. "Wir waren in etlichen Spielen gut dabei, aber es war einfach der Wurm drinnen und konnten das Ruder nicht herumreißen. Harald Schimak hat gute Arbeit geleistet, aufgrund der rasanten Talahrt waren wir aber gezwungen, zu handeln. Unter Christian Hartinger, der in die Bresche gesprungen ist, hat der Pfeil kurzfristig nach oben gezeigt, konnten aber nicht nachlegen", spricht der Sportchef unter anderem das letzte Match in Antiesenhofen an, als die Union eine 3:2-Führung in den Schlussminuten aus der Hand gab.

 

Jede Menge Gegentore

Der Vorletzte feierte jeweils nur einen Heim- und Auswärtssieg. Während immerhin vier Mannschaften weniger oft ins Schwarze trafen, kassierte lediglich das Schlusslicht aus Freinberg mehr Gegentore. "Wir sind keine Torfabrik, haben vorne aber regelmäßig getroffen. Das große Problem waren die viel zu vielen Gegentore. Zudem waren wir in den vergangenen Jahren zumeist im Aufstiegskampf präsent und tun uns seit geraumer Zeit schwer, mit der neuen Situation umzugehen", so Mayr. "Auch wenn St. Roman eine kleine Gemeinde ist, wehren wir uns mit Händen und Füßen gegen einen erneuten Abstieg und wollen die Klasse unbedingt halten". 

 

Auf der Suche nach Spielertrainer und weiteren Verstärkungen

Nach einem sportlich katastrophalen Jahr wird sich in St. Roman im Winter etwas tun. "Wir sind Christian Hartinger dankbar, dass er uns geholfen hat, sind aktuell aber auf der Suche nach einem Spielertrainer. Obwohl es in unserer Situation nicht einfach ist, Spieler einen Wechsel schmackhaft zu machen, brauchen wir mindestens zwei, drei Verstärkungen, um die Klasse halten zu können", hofft Rudolf Mayr, am Transfermarkt fündig zu werden.

 

Richtungweisender Rückrundenstart

Obwohl der Absteiger mit dem Rücken zur Wand steht, hat die Union die Hoffnung auf den Ligaverbleib nicht aufgegeben. "Grundsätzlich müssen wir uns hinterfragen, in welche Richtung es künftig gehen soll. Wir leben in einer schwierigen Zeit und haben auch im Nachwuchs große Probleme. Aber auch bei vielen anderen Vereinen stellt sich die Existenzfrage", meint Rudolf Mayr. "Uns fehlen ans rettende Ufer sechs Punkte, das ist nicht wenig, aber durchaus aufzuholen. Wir sind aber gezwungen, gut in die Rückrunde zu starten und müssen zudem im Frühjahr einen Lauf haben. Auch wenn es derzeit nicht gut aussieht, glauben wir an unsere Chance".

 

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