SV Freinberg: Defensivspieler im Anflug

Nach dem letztjährigen Aufstieg brachte der SV Freinberg einen Stock höher im Herbst kein Bein auf den Boden, sammelte in der Hinrunde der 1. Klasse Nord-West nur zwei mickrige Punkte und überwinterte einsam und verlassen am Ende der Tabelle. Obwohl der sofortige Abstieg fast schon besiegelt war, nahmen sich die Innviertler für das Frühjahr viel vor und wollten unter Neo-Spielertrainer Holger Stemplinger das Ruder herumreißen. Durch die Corona-Pandemie fand die Saison ein jähes Ende, aufgrund der Annullierung der Meisterschaft bleiben die Freinberger aber erstklassig.

 

"Die Annullierung der Saison war das Beste, was uns hat passieren können"

"Auch wenn wir mit einem Bein schon wieder in der 2. Klasse waren, ist nach dem Trainerwechsel ein Ruck durch die Mannschaft gegangen und waren überzeugt, eine anständige Rückrunde zu spielen. Wir haben gewusst, dass wir ein Wunder brauchen - und das ist mit dem Abbruch der Saison eingetreten. Die Annullierung war das Beste, was uns hat passieren können", erklärt Sportchef Roland Danielauer. "Meiner Ansicht nach hätte man mit dem Abbruch eventuell zuwarten können, in der damaligen Situation mussten die Verantwortlichen aber handeln, war aufgrund der Statuten vermutlich keine andere Entscheidung möglich. Wir sind einer der Gewinner, für die souveränen Hermeister, wie zum Beispiel die Union Schardenberg in der 2. Klasse West-Nord, war die Entscheidung aber ein Schlag ins Gesicht. Obwohl wir im Herbst nur zwei Zähler ergattert haben, hätten wir mit einer Punktemitnahme, die vermutlich die fairste Option gewesen wäre, durchaus leben können und hätten grundsätzlich jede Entscheidung akzeptiert".

 

Saisonstart im September?

Vor rund drei Wochen kehrte der SVF auf den grünen Rasen zurück. "Es wird wieder eifrig gearbeitet und trainieren vorerst weiter. Wir haben den Vorbereitungsplan bereits ausgearbeitet, müssen ihn jedoch entsprechend anpassen und die weitere Entwicklung abwarten", sagt Danielauer und geht davon aus, dass die neue Saison im Herbst gestartet wird. "Da die Grenzen wieder geöffnet werden, ist nicht auszuschließen, dass die Fallzahlen wieder steigen. Dennoch spricht Vieles dafür, dass der Ball spätestens im September wieder rollen wird. Alles Andere würde den Amateurfußball noch mehr ins Wanken bringen, als das ohnehin schon der Fall ist".

 

Ein (fast) fixer Zugang

Im Innviertel ist die Personalplanung bereits angelaufen. "Im Sommer wird sich etwas tun, viel wird aber nicht passieren. Aus heutiger Sicht sieht es danach aus, als sollten alle Spieler bleiben, demzufolge sind keine Abgänge zu erwarten. Seit geraumer Zeit führen wir jedoch Gespräche mit anderen Spielern. Ein Defensivspieler ist mehr oder weniger fix, der Transfer ist aber noch nicht in trockenen Tüchern", möchte der Sportchef den Namen der Neuerwerbung noch nicht preisgeben. "Darüberhinaus haben wir mit zwei, drei weiteren Spielern gesprochen, sodass der eine oder andere Zugang nicht auszuschließen ist".

 

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