SPG Antiesenhofen/Ort trennt sich nach halbem Jahr von Cheftrainer - Stellvertretender Sektionsleiter Volker Ortlechner im Interview

Die SPG Antiesenhofen/Ort absolvierte eine durchwachsene Herbstmeisterschaft in der 1. Klasse Nord-West. Dabei war es insbesondere die fehlende Konstanz, die der Spielgemeinschaft des Öfteren zum Verhängnis wurde. So befindet man sich zwar mit dreizehn Zählern im Mittelfeld des Klassements, allerdings ist der Vorsprung auf die hinteren Plätze vernichtend gering. Dahingehend gilt es im Frühjahr, den Abstand zu diesen Rängen auf schnellstem Weg zu vergrößern, um erst gar nicht in den so schwierigen Abstiegskampf zu geraten. Gelingen soll dies mit einem neuen Übungsleiter, der mit einer anderen Spielidee wieder frischen Schwung in die Mannschaft bringen soll. Ligaportal.at sprach mit Volker Ortlechner, stellvertretender Sektionsleiter in Antiesenhofen/Ort.

 

Ligaportal.at: Welches Fazit ziehen Sie nach dem bisherigen Saisonverlauf?

Ortlechner: „Es war eine sehr durchwachsene Saison mit viel Licht und Schatten. Zunächst hatten wir große Verletzungssorgen. Mit der Rückkehr einiger Spieler haben wir dann besser zusammengefunden, einige Punkte gemacht und waren dann auch gut dabei. Dann mussten wir allerdings auch wieder unerklärliche Niederlagen einstecken. Folglich können wir nur durchschnittlich zufrieden sein. Wir wollten im Vorhinein im gesicherten Mittelfeld landen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Darum müssen wir im Frühjahr schnell aus dieser Zone herauskommen und die hinteren Mannschaften stets im Auge behalten.“

Ligaportal.at: Joschi Gschneidner ist nicht mehr Trainer der SPG. Was waren die Gründe für sein Aus?

Ortlechner: „Unser ehemaliger Trainer ist mit 66 Jahren doch einer der Älteren in diesem Bereich. Da mussten wir im Verlauf der Herbstsaison feststellen, dass die Kommunikation zwischen ihm und den Spielern nicht funktioniert. Wir haben im Sommer aber bereits gesagt, dass wir im Winter Bilanz ziehen und über eine längerfristige Zusammenarbeit nachdenken. Da wir uns aber nicht wirklich entwickeln konnten, mussten wir nun diese Entscheidung gegen ihn treffen.“

Ligaportal.at: Wer wird seine Nachfolge antreten?

Ortlechner: „Mit Siegfried Krieg wird ein ehemaliger Spieler von uns das Amt des Cheftrainers bekleiden. Zudem konnten wir uns mit einem guten Freund von mir einigen, der ihn als Co-Trainer vor allem im Fitnessbereich unterstützen wird. Siegfried Krieg ist sehr ambitioniert und bekommt von uns auch das Vertrauen.“

Ligaportal.at: Sind Transfers für den Winter geplant?

Ortlechner: „Wir werden uns aller Voraussicht nach mit drei Akteuren verstärken. Frano Sandrk wird unser Mittelfeld stabilisieren, Jan Skalar unsere Offensive. Hinter Mirza Hamidovic steht noch ein kleines Fragezeichen, das wird sich in den nächsten Wochen ergeben.“

Ligaportal.at: Was sind die Ziele für die Rückrunde, sofern auch gespielt werden kann?

Ortlechner: „Primär wollen wir schnell aus der Abstiegszone wegkommen und die Saison in trockene Tücher bringen. Zudem wollen wir eine Mannschaft formen, die nächste Saison wieder schlagkräftig und konkurrenzfähig ist. Dahingehend wollen wir auch die jungen Spieler langsam an den Erwachsenen-Fußball heranführen und im besten Fall zu Stammspielern entwickeln.“

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