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Das Wunder von St. Roman! 25 Runden auf einem Abstiegsplatz, am Ende Klassenerhalt gefeiert

In der ersten coronabedingt abgebrochenen Saison der 1. Klasse Nord-West stand die Union St. Roman am sechsten Tabellenplatz. Im darauffolgenden Jahr wurden die Mannen von Trainer Josef Plöckinger bis auf den vorletzten Rang durchgereicht. In der abgelaufenen Saison setzte sich die Talfahrt im Sauwald fort, wähnten sich die Kicker bereits in der 2. Klasse. Denn drei Runden vor Schluss stand die Union als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz und war vom rettenden Ufer sieben Punkte entfernt. Doch drei Siege später wurde in St. Roman der Klassenerhalt gefeiert. "Im letzten Jahr muss der Fußballgott ein Rominger gewesen sein. Wir standen 25 Runden auf einem Abstiegsplatz, konnten mit einer tollen Siegesserie am letzten Spieltag aber den Ligaverbleib fixieren. Zum damaligen Zeitpunkt war der vorletzte Rang ein fixer Abstiegsplatz und konnten uns aus eigener Kraft nicht retten. Doch zum einen hat die Mannschaft auf der Zielgeraden noch einmal die Kräfte gebündelt, und zum anderen hatten wir auch fremde Hilfe", atmet Sportchef Konrad Grömmer noch einmal tief durch.

 

Rominger Tor-Garantie

Die Plöckinger-Elf sammelte im Herbst nur mickrige neun Punkte, in der Rückrunde wanderten immerhin 16 Zähler auf das Konto. Auf eigener Anlage und in der Fremde feierten die Rominger jeweils drei Siege. Bei den Spielen der Union waren Tore garantiert, denn in den 26 Partien bekamen die Fans nicht weniger als 133 Treffer serviert. Während nur die Top-Sechs der Tabelle öfter ins Schwarze trafen, avancierte der Zwölftplatzierte mit satten 77 Gegentoren zur Schießbude der Liga. "Es grenzt an ein Wunder, dass man mit so vielen Gegentoren den Klassenerhalt schafft. Auch wenn das Umschaltspiel mangelhaft war und wir in der Defensive große Problemen hatten, hat es vorne ganz gut funktioniert und haben regelmäßig getroffen", so Grömmer. "Wir haben eine schwierige Saison erwartet, hätten aber nicht damit gerechnet, dass ein Jahr lang der Hut brennen würde. Letztendlich haben wir aber das beinahe Unmögliche möglich gemacht, demzufolge groß ist die Freude darüber. Nicht zuletzt aufgrund einer knackigen Auslosung sind wir früh ins Hintertreffen geraten und hatten dann auch noch mit Corona zu kämpfen. Als die Situation fast schon hoffnungslos war, hat sich das Blatt im letzten Moment aber doch noch gewendet".

Drei Abgänge - bislang eine Neuerwerbung

Nach dem gemeisterten Abstiegskampf hängen mit Martin Penzinger und Sebastian Schauer zwei Leistungsträger ihre Schuhe an den Nagel. Auch Borislav Simic steht nicht mehr zur Verfügung. Beim Trainingsauftakt, am kommenden Dienstag, wird Coach Plöckinger mit Vojtech Engelmann (St. Bernhard/Frauenhofen) zumindest eine Neuerwerbung begrüßen können. "Engelmann ist ein Tscheche, war zuletzt aber in Niederösterreich aktiv und soll die Lücke im zentralen Mittelfeld, die Penzinger hinterlassen hat, schließen. In der Verteidigung suchen wir für Schauer adäquaten Ersatz. Zudem könnte sich auf der Torwart-Position ein Wechsel ergeben. Wenn alles klappt, sollte das Transferprogramm an diesem Wochenende abgeschlossen werden können", meint der Sportchef.

Vorfreude auf Kult-Derby im Sauwald

Im Rahmen des Innviertel Cups treffen die Rominger am 9. Juli, im Spiel gegen Kopfing, auf den Ex-Verein von Trainer Plöckinger. In der kommenden Saison möchte sich die Union auf ein erneutes Wunder nicht verlassen und strebt eine Präsenz im sicheren Mitelfeld der Tabelle an. "Wir gehen nicht davon aus, dass der Hut noch einmal so lange brennen wird. Viel mehr wollen wir den Flow aus den letzten Spielen mitnehmen und im Gegensatz zum Vorjahr gut starten bzw. rasch in die Gänge kommen", sagt Konrad Grömmer. "Sollten wir dieses Vorhaben realisieren können, ist die Chance groß, eine weitgehend sorgenfreie Saison absolvieren zu können. Nach dem im letzten Moment fixierten Klassenerhalt freuen wir uns auf die Kult-Derbies im Sauwald, gegen den FC Münzkirchen".

 

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