SV Waizenkirchen: "Daheim sind wir schwer zu knacken"

"Wir sind holprig durch das letzte Frühjahr gekommen und haben uns auch im Herbst schwer getan. Nach einem Trainerwechsel ist es auf der Zielgeraden aber gut gelaufen und konnten uns mit zwei Siegen etwas Luft von der gefährlichen Zone der 1. Klasse Nord-West verschaffen", erklärt Jochen Christian, der beim SV Guschlbauer Waizenkirchen seit geraumer Zeit als Sportlicher Leiter die Verantwortung trägt. Die Hausruckviertler landeten in der vergangenen Saison am zehnten Platz, waren vom "Strich" aber nicht weit entfernt. Auch in der aktuellen Spielzeit muss sich der SVW mit dem Abstiegsgespenst herumschlagen und überwintert am neunten Rang, die Mannen von Neo-Trainer Peter Erlach, der nach dem Ende der Amtszeit von Roland Kellermayr zum Herbstausklang das Zepter übernommen hatte, haben jedoch ein Spiel weniger ausgetragen.

 

Traditionelle Heimstärke, aber fünf Pleiten in der Fremde

Über weite Strecken der Hinrunde waren die Kicker aus dem Bezirk Grieskirchen weit unten in der Tabelle präsent, mit den beiden Siegen zum Herbstausklang - gegen Kopfing und in Freinberg - konnten sich die Waizenkirchener aber eine vernünftige Ausgangsposition für die entscheidende Phase der Meisterschaft verschaffen. Der Tabellenneunte feierte vier Heimsiege, von sechs Auswärtsspielen gingen jedoch fünf verloren. "Die Auswärtsschwäche ist schwer zu erklären und wissen nicht wirklich, warum wir in der Fremde kaum punkten können. Dafür sind wir daheim schwer zu knacken und wissen unseren Stärken auf dem eigenen, kleinen Platz zu nutzen", spricht der Sportchef von einer traditionellen Heimstärke.

Probleme in der Offensive

Während nur die letzten Fünf der Tabelle weniger Treffer erzielten, kassierten nur sechs Teams weniger Gegentore. "Wir haben 21 Tore erhalten, das ist ein akzeptabler Wert. Allerdings hätte wir vorne gerne öfter getroffen, die mangelnde Trefferausbeute ist dem Fehlen unseres Torjägers, Daniel Aigner, geschuldet, der aufgrund eines Muskelrisses beinahe im gesamten Herbst unfreiwillig pausieren musste", weiß der neue Sportliche Leiter, der sich inzwischen gut eingearbeitet hat. "Der Verein hat die Funktionärsebene neu aufgestellt. Ein großer Dank geht an meinen Vorgänger, Rupert Weissenböck, für seine jahrelang geleistete Arbeit. Ich versuche nun, in seine Fußstapfen zu treten".

Zwei neue Kräfte

Am vergangenen Freitag standen im Hausruckviertel Leistungstests auf dem Programm, am darauffolgenden Montag wurde die Vorbereitung in Angriff genommen. Beim Trainigsauftakt konnte Neo-Coach Erlach zwei neue Kräfte begrüßen. Während der ungarische Offensivspieler David Szabo am Flügel Dampf machen und für die nötigen Vorlagen bzw. Tore sorgen soll, steht mit Bernd Haderer ein neuer Torwart aus Krenglbach zur Verfügung. "Wir beobachten den Transfermarkt, viel wird sich im Winter aber nicht mehr tun", sagt Jochen Christian, der einen weiteren Zugang nicht ausschließt und keine Abgänge erwartet. Im ersten Testspiel, am 5. Februar am Kunstrasen in Weißkirchen, messen die Waizenkirchner ihre Kräfte mit den Kickern aus Asten.

"Orientieren uns in der Tabelle nach oben"

Mit dem Nachtrag gegen den ungeschlagenen Herbstmeister aus Lambrechten beginnt für die Erlach-Elf bereits am 12. März die Punktejagd. "Nach den Erfolgen am Ende der Hinrunde können wir relativ ruhig überwintern, müssen im neuen Jahr aber wachsam sein. Auch wenn die beiden Nachzügler aus Schärding und Freinberg abgeschlagen am Ende der Tabelle stehen, kann in der Rückrunde noch viel passieren. Aber zunächst geht es darum, Distanz zum zwölften Rang, dem möglichen Relegationsplatz, zu halten", sagt der Sportchef. "Grundsätzlich blicken wir dem Rückrundmenstart zuversichtlich entgegen und sind bestrebt, besser durch das Frühjahr zu kommen als im letzten Jahr. Da der Fünfte aus Münzkirchen nur drei Punkte mehr am Konto hat, orientieren wir uns in der Tabelle nach oben. Wir wollen rasch in die Gänge kommen und das Abstiegsgespenst frühzeitig vertreiben".

 

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