Union St. Aegidi behält gegen angriffslustige Sighartinger die Oberhand

Die 16. Runde der 1. Klasse Nord-West hielt unter anderem die Begegnung zwischen der Union St. Aegidi und der DSG Union Sigharting bereit. Während St. Aegidi im absolut gesicherten Mittelfeld der Tabelle platziert ist und weder nach oben noch nach unten schauen muss, galt es für die Gäste, wichtige Zähler im Kampf gegen den drohenden Abstieg zu sammeln. Entsprechend ehrgeizig gingen die Gäste in diesem Spiel auch zu Werke.

 

Unglücklicher Rückstand für Sigharting

Die Union Sigharting drohte zuletzt den Anschluss ans rettende Ufer zu verpassen. Der Vorsprung auf den Tabellenletzten aus Freinberg ist konstant groß, während jedoch vorne die Gegner allmählich zu entschwinden drohen. In diesem Sinne legte die Nagy-Elf zunächst los wie die Feuerwehr. Die Gäste kamen bemerkenswert gut ins Spiel und setzten in der Anfangsphase arg wankenden Hausherren enorm zu. Torhüter Philipp Eder und der Sighartinger Abschlusschwäche ist es aus St. Aegider Sicht zu verdanken, dass es letztlich beim 0:0 blieb. Im Gegenzug war St. Aegidi eiskalt: Nach einer schönen Kombination über die linke Seite spielt Varga auf Tomandl. Letzterer wiederum flankt auf Thomas Weberbauer, der per Kopf auf 1:0 stellt. Die Heimischen taten sich nach diesem Treffer spürbar leichter und nahmen die Zügel in die Hand. Sigharting blieb gefährlich, jedoch in der Regel nur noch durch Standardsituationen.

St. Aegidi spielt Überlegenheit aus

Kurz vor Abpfiff der ersten Spielhälfte erhöhte die Scharnböck-Elf schließlich auf 2:0. Matyas Babka drückte den Ball über die Torlinie. Babka hatte jedoch Pech, als er im Strafraum von den Gästen zu Fall gebracht wurde, die Pfeife des Schiedsrichters jedoch zum Ärger der Hausherren nicht ertönte. So blieb es in diesem Spiel weiter spannend. Sigharting gab sich nicht geschlagen und wurde dafür noch mit dem, allerdings aus Gäste-Sicht zu spät erzielten, Anschlusstreffer durch Petr Kolarik belohnt. Er stieg nach einer Freistoßflanke am höchsten und beförderte den Ball per Kopf ins Tor der Heimischen. Trotz guter Einstellung steht Sigharting letztlich bei diesem Spiel mit leeren Händen da, während St. Aegidi seinen Platz im Mittelfeld weiter festigen kann. Ans rettende Ufer fehlen den Sighartingern nun zehn Runden vor Schluss sechs Punkte.

Benjamin Scharnböck, Trainer Union St. Aegidi:
"Wir hatten die ersten sechs Minuten Glück, zumal Sigharting fahrlässig mit seinen Chancen umgegangen ist. Wir waren dann im Gegenzug eiskalt. Mit der Schiedsrichterleistung war ich nicht glücklich."

 

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