SV Riedau bleibt mit 3:1-Auswärtssieg an Leader Kopfing dran

Der SV Luksch Riedau liegt weiterhin voll im Rennen um den Aufstieg in der 1. Klasse Nord-West. Am 6. Spieltag stand ein schwieriges Auswärtsspiel beim SV Guschlbauer Waizenkirchen auf dem Programm, welches aber bravourös gewonnen wurde. Die Gäste glänzten vor allem durch ihre Kaltschnäuzigkeit, am Ende stand ein 1:3-Auswärtssieg auf dem Papier. Wieder einmal war für den SV Riedau ein Strafstoßtor der Türöffner zum Sieg.

Elferbank Hynek eiskalt vom Punkt

Rund 150 Zuseher fanden sich in der Guschlbauer Arena in Waizenkirchen ein, mit einem Heimsieg könnten die Hausherren ganz nah an die Tabellenspitze heranrücken. Die erste Möglichkeit des Spiels fanden auch die Waizenkirchner vor, doch ein Kopfball auf das Riedauer Gehäuse ging nur hauchdünn daran vorbei. Das war auch das einzig nennenswerte Highlight in der Anfangsphase, es folgte eine zähe Partie mit viel Kampf und Krampf, aber wenig Chancen. Nach einer halben Stunde kamen dann die Gäste erstmals gefährlich in den Waizenkirchner Strafraum, jedoch ohne Torabschluss. Denn zu diesem kamen sie nicht, da Riedauer Nemeth mit unerlaubten Mitteln im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Schiedsrichter Ulusoy zeigte zurecht auf den Punkt und Antonin Hynek, Riedauers Strafstoßschütze vom Dienst, schnappte sich das Leder. Er ließ keine Zweifel aufkommen und versenkte den Ball souverän im Netz, 0:1 für die Gäste. Danach passierte nichts mehr, mit einem 0:1-Vorsprung ging der SV Riedau in die Kabine, während für die Hausherren noch alles offen war.

 

Eiskalte Gäste schlagen in den richtigen Momenten zu

Wie im ersten Durchgang erwischten die Hausherren auch den besseren Start in die zweite Halbzeit. Wieder fand man in der Anfangsphase eine gute Kopfballgelegenheit vor, doch abermals strich der Ball knapp am Tor vorbei. Sonst wurde die heimische Offensivabteilung weitgehend von der Riedauer Abwehr neutralisiert, vor allem Verteidiger Doppelbauer und Leidinger machten eine hervorragende Figur. Auf der Anzeigetafel stand aber weiterhin ein hauchdünnes 0:1, welches zu jedem Zeitpunkt egalisiert werden könnte. Nach 67 Minuten schlugen die Gäste dann erneut zu, wieder durch Antonin Hynek. Nach einem schönen Zusammenspiel mit Tiefenthaler und Nemeth schnürte er den Doppelpack und brachte die Seinen mit 0:2 in Front. Eine kleine Vorentscheidung war nun in der Guschlbauer Arena gefallen, denn dieser Treffer traf die Hausherren schwer. Ihr Kampfgeist schien gebrochen zu sein, auch die Fans glaubten nicht mehr so richtig an ihr Team. In Minute 86 folgte dann die endgültige Entscheidung, Lukas Starzengruber erzielte das 0:3 und tütete den Erfolg ein. Den Schlusspunkt der Partie setzten dann aber noch die Hausherren durch ein Jokertor von Manuel Reiter, mehr als Ergebniskosmetik war dies aber nicht. Der SV Riedau gewinnt somit beim SV Waizenkirchen und liegt nun auf dem zweiten Tabellenrang, nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Kopfing. Die Hausherren verpassten den Anschluss nach oben und liegen mit sechs Punkten im sogenannten Niemandsland der Tabelle.

 

SV Waizenkirchen - SV Riedau 1:3 (0:1)

Guschlbauer Arena, 150 Zuseher, SR Ulusoy

Tore: Reiter (90.+1) bzw. Hynek (33./Foulelfmeter), 67.), Starzengruber (86.)

 

Stimme zum Spiel:

Josef Plöckinger (Trainer SV Riedau):

"Heute war das nötige Glück auf unserer Seite. Wir hatten in einigen Situationen Spielglück, wir hätten aber auch die ein oder andere Konterchance mehr nützen können. Alles in allem denke ich, dass es ein verdienter Erfolg war. Ein schwieriger und umkämpfter, aber ein verdienter."

 

Die Besten:

SV Waizenkirchen: Simon Stockinger (RM), Fabian Auinger (LM)

SV Riedau: Florian Doppelbauer (IV), Tobias Leidinger (IV), Pauschallob 

 

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