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10 Waizenkirchener entführen unter Neo-Trainer Kellermayr Punkt aus Diersbach

In der 21. Runde der 1. Klasse Nord-West empfing die Union Caribas Diersbach den SV Guschlbauer Waizenkirchen zum Duell zwischen dem Viertplatzierten und dem Tabellensiebenten. Eine Woche nach der ersten Rückrundenniederlage (in Natternbach) wollte die Union wieder in die Erfolgsspur finden und nach einem 5:3-Sieg im Hinspiel den SVW erneut in die Knie zwingen. Doch die Mannen von Trainer Krisztian Pest konnten am Samstagnachmittag eine 45-minütige numerische Überlegenheit nicht nutzen und mussten sich mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Die Gäste hingegen avancierent im Frühjahr zum Remis-König der Liga und teilte im achten Rückrundenspiel, beim Debüt von Neo-Coach Roland Kellermayr, der am Beginn der Woche Jakob Hochmayr nachgefolgt war, mit dem Gegner zum bereits sechsten Mal die Punkte. 

 

Zwei Tore in der Anfangsphase - Gäste nur noch zu zehnt

In der Rotex Sonnenschutz Arena bekamen die Zuschauer eine umkämpfte Anfangsphase zu sehen. In einem intensiven Match gingen die Hausherren nach zehn Minuten in Führung, als Jan Skala nach einem Lochpass den Ball ins lange Eck setzte. Die Kellermayrt-Elf schüttelte sich durch und gab nur 120 Sekunden später die passende Antwort. Nach einem Schuss von Daniel Aigner konnte Union-Schlussmann Roland Wastl den Ball nicht festhalten, Norbert Kanya stand goldrichtig und staubte zum 1:1 ab. Auch wenn beide Teams ihr Pulver verschossen hatten, entwickelte sich fortan eine ausgeglichene und interessante Partie, hüben wie drüben kamen die Mannschaften aber zu keinen konkreten Chancen. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Hopic beging der kurz zuvor verwarnte David Stockinger ein Foul. Der 23-jährige Waizenkirchener sah für dieses Vergehen erneut Gelb und flog mit der Ampelkarte vom Platz. Kurz danach ging es mit 1:1 in die Kabinen.

Goalie Lijesnic hält für Waizenkirchen Punkt fest

Nach Wiederbeginn bekamen die Zuschauer ein anderes Bild zu sehen. Mit einem Mann mehr am Platz legte die Pest-Elf den Vorwärtsgang ein und setzte die dezimierten Gäste ordentlich unter Druck. Die Diersbacher starteten vielversprechende Angriffe und kreierten auch einige gute Chancen, fanden aber zumeist im ausgezeichneten SVW-Keeper Misel Lijesnic ihren Meister. Die Waizenkirchener waren vorwiegend mit Defensivaufgaben beschäftigt und ließen hinten nicht allzu viel zu. Vorne hingegen war Kanya der Alleinunterhalter, tat sich der 24-jährige Ungar gegen die drei Diersbacher Verteidiger sehr schwer. Dennoch setzten die Gäste ab und an Nadelstiche. Mit vereinten Kräften brachte der SVW das 1:1 über die fünfminütige Nachspielzeit und nahm einen Punkt mit auf die Heimreise.

Rupert Weissenböck, Sportlicher Leiter SV Waizenkirchen:
"Der Trainerwechsel hat sich heute bezahlt gemacht. Die Mannschaft hat in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung abgeliefert und nach der Pause mit nur zehn Mann aufopfernd gekämpft. Unsere Kicker haben sich das Remis verdient, wenngleich sie auch das Glück des Tüchtigen hatten. Wir können mit dem einen Punkt gut leben und sind zuversichtlich, dass es unter dem neuen Trainer positiv weitergeht".


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