SV Gramastetten blickt nach Vizemeistertitel in eine vielversprechende Zukunft

Nach zwei eher mittelmäßigen Saison gelang es dem SV Gramastetten in der vergangenen Spielzeit so richtig aufzuzeigen. In einem hochspannenden Saisonfinish in der 1. Klasse Nord, in dem gleich vier Mannschaften am letzten Spieltag noch um den Meistertitel kämpften, kam man letztlich aber „nur“ als Vizemeister heraus – dennoch ein Achtungserfolg, auf den man stolz sein darf. Ligaportal sprach mit Lukas Steidl, dem Sportlichen Leiter des Klubs, über die Erfolgssaison, die Transfers und die Ambitionen des Vereins.

Ligaportal: Ihr habt den Vizemeistertitel einfahren können. Wie zufrieden ist man mit dem Abschneiden und der Saison im Allgemeinen?

Steidl: „Mit dem Tabellenrang kann man natürlich zufrieden sein. Es war aber schon so, dass es eine enge Saison war und vorne eher wenig Punkte reichten im Vergleich zu anderen Ligen. So haben wir denke ich alle vorne nicht ganz so berauschend gespielt. Wir hatten am Ende aber einen guten Lauf, man darf den zweiten Platz auch keineswegs schlecht reden. Wir haben Zuhause nur zu wenig Punkte einfahren können, das war das einzige Manko.“

Ligaportal: Was hat sich bis jetzt in der Übertrittszeit bei euch getan?

Steidl: „Wir haben vier Abgänge und sechs Zugänge, das sind fünf Feldspieler und ein Tormann. Die Ausgangslage vom Kader her ist ähnlich wie letztes Jahr denke ich. Ahmad und Rohullah Sharifi, sowie Simon Windpassinger verlassen uns beide wahrscheinlich in Richtung Ottensheim, bei ersterem ist das noch nicht ganz fixiert. Marcel Peherstorfer geht zu Aschach/Donau. Im Gegenzug kommt Tobias Höglinger von St. Martin zurück zu uns, Thomas Rechberger folgt ihm ebenso nach Gramastetten. Von ADmira Linz kommen Gregor Baumann und Philipp Radler, von Steyregg Gregor Rehberger und von St. Magdalena Amar Music.“

Ligaportal: Was nehmt ihr euch für die kommende Saison vor?

Steidl: „Das Ziel ist gleich wie letztes Jahr die Top-5. Wir wollen eher vorne mitspielen und eine gesunde Saison spielen. Wir wissen aber auch, dass in der Liga jeder jeden schlagen kann und es sehr eng wird. Das ist die unberechenbarste Liga und wir hoffen, dass wir wieder um die vorderen fünf Plätze mitspielen können.“ 

Ligaportal: Wo seht ihr euch auf lange bzw. mittelfristige Sicht?

Steidl: „Wir haben keinen Drei- oder Fünf-Jahresplan. Wir haben im Nachwuchs einige gute junge Spieler, die brauchen aber noch zwei, drei Jahre. Da ist eher das Ziel, in den nächsten Jahren wieder auf junge, eigene Spieler zu bauen. Ob das in der 1. Klasse oder in der Bezirksliga sein wird, sehen wir dann.“

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