Gramastetten: "In der nächsten Saison haben wir eine ganz starke Mannschaft"

"Wir trainieren in der Woche nur zwei Mal, dafür aber entsprechend intensiv", erklärt SV Gramastettens Trainer Gert Trafella, der beim Trainingsauftakt einen Neuzugang begrüßen konnte. "Thomas Schellmann ist im Winter zu uns gestoßen. Er hat einige Zeit nicht gespielt, hinterlässt aber einen sehr guten Eindruck", lobt der ehemalige LASK-Verteidiger den Kapitän des Beachsoccer-Nationalteams. Der Trainer ist aber auch mit der Entwicklung der Mannschaft und der neuen Vereinsstruktur zufrieden und sieht dem Titelkampf der 1. Klasse Nord gelassen entgegen.

"Wir sind im Vorderfeld präsent und möchten natürlich im Titelkampf ein gewichtiges Wort mitreden, wollen aber vor allen Dingen den Fans wieder schönen Fußball bieten und zudem auch den einen oder anderen jungen Spieler einbauen", spricht Trafella Talente wie Philipp Lanzerstorfer oder Gerald Hanner an. "Eigentlich bin ich nach Gramastetten gekommen, um mich um den Nachwuchs zu kümmern und werde das ab Sommer voraussichtlich auch wieder in verstärktem Maße tun - vorausgesetzt, mein Wunschkandidat übernimmt dann die Mannschaft", sagt Gert Trafella.

"Die Zeiten sind wohl vorbei, als namhafte Spieler nach Gramastetten gelockt wurden. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass wir mit der Stammspielerregelung Probleme haben, sollen künftig vermehrt die eigenen, jungen Spieler zum Zug kommen", spricht der Trainer Klartext. Der Tabellenvierte hat in den ersten beiden Vorbereitungswochen auch schon zwei Testspiele bestritten (2:1 gegen Donau Linz 1b und 1:2 gegen Bad Leonfelden). "Derzeit steht das Konditionstraining im Mittelpunkt, dementsprechend müde sind die Spieler. Zudem hat die Grippewelle auch vor uns nicht halt gemacht", so Trafella.

Das nächste Testspiel bestreitet der Titelaspirant am nächsten Sonntag auf der Linzer Gugl gegen St. Veit. Kurz vor dem Rückrundenauftakt schlagen die Gramastettener ihre Zelte in Ungarn auf und halten in Pecs ein Trainingslager ab. "Die Mannschaft befindet sich noch im Entwicklungsstadium und ist deshalb der Meistertitel in diesem Jahr auch kein Muss. Ich bin aber überzeugt, dass wir in der nächsten Saison eine ganz starke Mannschaft zur Verfügung haben und wir dann den Aufstieg gezielt in Angriff nehmen werden", blickt der Trainer bereits voraus. "Den Titelkampf im laufenden Spieljahr haben wir aber noch nicht aus den Augfen verloren."


Günter Schlenkrich

Foto: Manfred Lindorfer

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