Sarleinsbach: "Müssen am Boden bleiben"

"In der Vorbereitung zur Rückrunde der 1. Klasse Nord sind wir zwar im Plansoll, doch es wird sehr viel getestet und sind die Aufbauspiele bislang durchwachsen verlaufen, wenngleich ich die Ergebnisse richtig einzuorden weiß", erklärt DSG Union Sarleinsbachs Trainer Harald Würzl, der im Winter mit Heimkehrer Florian Katzlinger, der zuletzt beim Liga-Konkurrenten in Neustift/Oberkappel tätig, seit einiger Zeit jedoch nicht aktiv war, einen neuen Kaderspieler begrüßen konnte.

"In diesen Wochen probiere ich sehr viel und nehme einige positionelle Veränderungen vor, zudem versuche ich, den einen oder anderen jungen Spieler zu integrieren", so Würzl, der mit seiner Mannschaft bislang vier Testspiele bestritten hat: 4:2 gegen Kleinzell, 2:2 gegen BW Linz 1b, 0:3 gegen Ottensheim und 1:2 gegen Eferding/Fraham. "Die Mannschaft besteht vorwiegend aus Eigenbauspielern, die noch eine gewisse Zeit benötigen. Deshalb zählen wir auch nicht zu den spielstärksten Mannschaften der Liga und müssen deshalb - auch wenn wir eine tolle Herbstsaison absolviert haben - am Boden bleiben", sieht Sarleinsbachs Trainer seine Mannschaft im Titelkampf in der Außenseiterrolle.

Neben den Langzeitverletzten Günter Wögerbauer und Peter Hauser steht dem Tabellenzweiten derzeit ein weiterer wichtiger Spieler nicht zur Verfügung. "Robert Gahleitner, der sowohl in der Abwehr, als auch im Mittelfeld eingesetzt werden kann, hat nach wie vor Probleme mit den Adduktoren", so Würzl, der den Fokus bereits auf die nächste Woche richtet: "Von 10. bis 13. März halten wir ein Trainingslager in Heiligenkreuz ab. Die Tage im Burgenland sind für uns sehr wichtig und können dort unter optimalen Bedingungen an den Details arbeiten."

Harald Würzl, der Herbstmeister Kollerschlag, sowie Peilstein und Gramastetten als erste Anwärter auf den Meistertitel betrachtet, ortet bereits in den ersten beiden Runden zwei richtungsweisende Spiele. "Zunächst haben wir mit Reichenthal eine unangenehme Aufgabe zu lösen und dann steht bereits das 6-Punkte-Spiel gegen St. Peter auf dem Programm. Obwohl wir als Tabellenzweiter überwintern, müssen wir bescheiden bleiben und wäre es meiner Ansicht nach auch vermessen, den Meistertitel zu erwarten. Sollte es uns jedoch gelingen, an die Leistungen vom Herbst anzknüpfen - was nicht einfach wird - haben wir eine Außenseiterchance", übt sich der Trainer im Understatement.


Günter Schlenkrich

Foto: Manfred Lindorfer

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