St. Peter/Wimberg: "Der Druck war zu groß"

Nach neun Runden ohne Niederlage, dabei konnten sieben Siege eingefahren werden, ging die Union St. Peter am Wimberg als Tabellenführer in den letzten Spieltag der 1. Klasse Nord. Doch im Auswärtsspiel gegen die Union Oberneukirchen spielten der jungen Mannschaft die Nerven einen Streich, kam das beste Auswärts-Team der Liga mit 1:5 unter die Räder und musste - aufgrund der schlechteren Tordifferenz - den Meistertitel dem SV Gramastetten überlassen.

"Wir haben eine sensationelle Saison gespielt und konnten den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern, nur die Krönung hat am Ende gefehlt. Aber hätte uns vor der Meisterschaft jemand gesagt, dass wir Vizemeister werden, hätten wir es nicht geglaubt", hat Trainer Franz Leutöb die Enttäuschung über den um Haaresbreite verpassten Meistertitel längst schon wieder überwunden. "Wir sind in den ersten Minuten bereits 0:2 in Rückstand geraten und da war die Sache eigentlich schon erledigt, wenngleich wir Torchancen vorgefunden haben. Doch während die Mannschaft in den Wochen davor noch befreit aufgespielt hat, hielt sie im entscheidenden Spiel dem Druck nicht stand und konnte deshalb den Sack nicht zumachen."

St. Peters Trainer zeigt sich als wahrer Sportsmann und würdigt die Leistung des frischgebackenen Meisters. "Gratulation an Trainer Gert Trafella und seine Mannschaft. Obwohl sie scheinbar hoffnungslos abgeschlagen war, hat sie nie aufgegeben und sich als überaus spielstarkes Team den Meistertitel auch verdient." Aufgrund der Jugend der Mannschaft und den starken Leistungen des Vizemeisters besteht in St. Peter im personellen Bereich kein Handlungsbedarf. "Ich ziehe den Hut vor meinen Spieletn und es wäre deshalb auch nicht in Ordnung, die Mannschaft zu verändern, zumal verletzte Akteure, wie Martin Eckerstorfer, wieder fit sind und junge Spieler nachdrängen", will Franz Leutgöb auf Transferaktivitäten verzichten.

Die Wiederholung der abgelaufenen Saison ist für St. Peters Trainer keine Selbstverständlichkeit. "Natürlich wollen wir uns wieder gut präsentieren und nehmen zunächst einmal einen Platz im Tabellenmittelfeld ins Visier, aber ein erneutes Eingreifen in den Titelkampf kann man nicht so einfach planen, wenngleich in der Mannschaft enormes Potenzial steckt", will Leutgöb seine Truppe nicht unter Druck setzen.


Günter Schlenkrich

Foto: Manfred Lindorfer

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