Peilstein: Frühes Tor besiegelt Derby-Niederlage

Am zehnten Spieltag der 1. Klasse Nord kam es zum Derby zwischen der Union Peilstein und der Union Kollerschlag. Nachdem beide Mannschaften in dieser Saison lange Zeit unter den Erwartungen geblieben waren, zeigte bei beiden Teams zuletzt der Pfeil nach oben. Während die Heimelf von Trainer Herman Reisinger die letzten beiden Spiele für sich entscheiden konnte, sind die Kollerschlager in den vergangenen drei Runden ungeschlagen geblieben.

Standardsituation bringt Gäste-Führung
Vor einer tollen Kulisse ging es von der ersten Minute an voll zur Sache und es wurde, wie üblich bei einem Derby, um jeden Zentimeter gekämpft. Aber eben auch typisch für Spiele zwischen Lokalrivalen war, die anfängliche Nervosität und die daraus resultierende Ungenauigkeit im Passspiel. Das Spiel hatte anfangs keine großen Höhepunkte, aber Schiedsrichter Schwarz sorgte mit zahlreichen Pfiffen für viele Unterbrechungen und Standardsituationen. In der achten Spielminute führte so ein ruhender Ball zur Führung für Kollerschlag. Der versuchte Schlenzer von Martin Wöß wurde zwar von der Mauer geblockt, der Ball sprang aber zum völlig freistehenden Jürgen Rauscher, der hatte dann keine große Mühe mehr, die Kugel aus kurzer Distanz im Tor zu versenken. Das Tor, so schien es zumindest, half aber mehr der heimischen Elf, denn Peilstein kam in der Folgezeit zu einigen guten Möglichkeiten.

Peilstein bemüht - Kollerschlag zieht sich zurück
Kollerschlag zog sich hingegen immer weiter zurück, was nach einer Führung natürlich das falsche Zeichen war. Die größte Chance auf den Ausgleich hatte Rudolf Wiesinger nach einer knappen Viertelstunde. Nach einer unübersichtlichen Aktion sprang der Ball von der Latte ideal auf Wiesinger zurück, aber dieser hämmerte das Leder aus knapp fünf Metern über das leere Tor. Auch wenn Peilstein mehr Spielanteile hatte, so hatte doch auch Kollerschlag Chancen um ein weiteres Tor zu erzielen. Die größte Möglichkeit resultierte dabei wieder aus einem Freistoß, den Wöß aber nur an die Stange setzte. Die Partie blieb weiterhin sehr hektisch war und fehlten beiden Mannschaften die spielerische Linie und zündenden Ideen. Dadurch blieb es auch nach 45 Minuten bei der knappen Führung für Kollerschlag, auch wenn durchaus mehr Tore hätten fallen können.

Torwart Randl nicht zu bezwingen
Auch in der zweiten Halbzeit ergab sich ein ähnliches Bild wie schon vor dem Pausenpfiff. Peilstein hatte mehr vom Spiel und versuchte natürlich alles um den Ausgleich zu erzielen, aber entweder sie standen sich selbst im Weg oder der überragende Schlussmann von Kollerschlag, Milan Randl, hatte etwas dagegen. Die Cimrhanzl-Elf zog sich weiterhin zu weit zurück und versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen, aber auch hier stand man sich durch die zu nervöse Spielweise oft selbst im Weg. Und so verging Minute um Minute und Peilstein riskierte mehr und mehr und kam in der 70. Spielminute zur größten Ausgleichschance. Der kurz zuvor eingewechselte Andre Reisinger wurde schön in Szene gesetzt, aber auch er konnte Randl an diesem Tag nicht bezwingen.

Reisinger-Elf schwächt sich selbst
In der 75. Spielminute schwächte sich die Heim-Mannschaft dann selbst, denn Legionär Miroslav Sachl holte Markus Friedl unsanft von den Beinen und sah zu Recht die zweite Gelbe Karte. Zwar versuchte Peilstein auch in Unterzahl weiter alles, aber ab diesem Zeitpunkt konnten sie sich nicht mehr in den Strafraum von Kollerschlag kombinieren. Nach 93 Minuten beendete der Referee die Partie und die Union Kollerschlag ging als 1:0-Sieger vom Platz. In einem mäßigen Spiel war die Cimrhanzl-Elf nicht die bessere, aber glücklichere Mannschaft, ist seit nunmehr bereits vier Runden ungeschlagen und empfängt am Sonntag die Union Nebelberg. Zur gleichen Zeit muss die Union Peilstein beim Aufsteiger in Ulrichsberg antreten.


Martin Löffler

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