1. Klasse Nord

Union Eidenberg/Geng: "Remis-König" überwintert in akuter Abstiegsgefahr

In der vergangenen Saison führte die Union Eidenberg/Geng nach 25 Runden die Tabelle an, die Mannen von Trainer Michael Gruber vergeigten jedoch das letzten Match, schrammten am Meistertitel vorbei und belegten am Ende nur den dritten Rang. In der aktuellen Meisterschaft der 1. Klasse Nord ist es für die Union von Beginn an nicht nach Wunsch gelaufen, die Eidenberger feierten im Herbst nur zwei Siege, überwintern am enttäuschenden elften Platz und sind vom "Strich" lediglich durch die bessere Tordifferenz getrennt. "Der um Haaresbreite verpasste Meistertitel hat seine Spuren hinterlassen. Der Herbst ist durchwachsen verlaufen, hat die nötige Konsequenz gefehlt. Auch wenn wir nicht oft verloren haben, ist uns die aktuelle Abstiegsgefahr bewusst", hebt der Coach warnend den Zeigefinger.

 

Nur zwei Siege - Probleme in der Offensive

Kapitän Benjamin Reiter und Co. zogen in der Hinrunde vier Mal den Kürzeren und mussten nur eine Niederlage mehr einstecken als der Herbstmeister aus Neustift. Die Union fuhr aber lediglich zwei "Dreier" ein und feierte ebenso wenige Siege wie Schlusslicht Klaffer. Dafür teilten die Eidenberger mit dem Gegner gleich sieben Mal die Punkte und avancierten zum "Remis-König" der Liga. "Mit den Unentschieden kommt man bekanntlich nicht vom Fleck und sind im Herbst unter den Erwartungen geblieben. Zum einen hat in einigen Spielen das nötige Glück gefehlt, wie bei beim Remis in Klaffer, als wir in der 92. Minute den Ausgleich kassiert haben. Und zum anderen sind wir an der mangelnden Chancenverwertung gescheitert - wir haben viele Chancen kreiert, daraus aber kein Kapital geschlagen", weiß Gruber. Auf eigenem Platz und in der Fremde feierten die Eidenberger jeweils nur einen Sieg. Während nur fünf Mannschaften weniger Gegentore kassierten, durften lediglich zwei Teams weniger Treffer bejubeln. "Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, aber nur 18 Tore erzielt. In der Defensive hingegen hat es über weite Strecken ganz gut geklappt. Aber unter dem Strich hätten wir uns wesentlich mehr erwartet. Es ist einfach nicht gelaufen und haben in der Hinrunde oft unglücklich agiert, aber das Glück kann bzw. muss man sich erarbeiten", meint der Trainer.

 

Keine Transfers - Trainingslager in Melk

Obwohl mit Mittelfeldspieler Manuel Seifert aufgrund eines Kreuzbandrisses ein wichtiger Akteur in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung steht, verfolgen die Eidenberger die anstehende Transferzeit einmehl mehr nur als interessierte Beobachter. "Auch wenn das Fehlen von Manuel weh tut, sehen wir uns nicht um adäquaten Ersatz um und werden auch in der kommenden Übertrittszeit traditionell keine Transfers tätigen", weiß Michael Gruber. Ab der nächsten Woche wird in Eidenberg gemeinsam ein Lauf-Programm absolviert, ehe am 21. Januar die Vorbereitung in Angriff genommen wird. In der Aufbauzeit schlagen die Kicker ihre Zelte in Niederösterreich auf und halten in Melk ein Trainingslager ab.

 

Richtungsweisender Rückrundenstart

Obwohl der Tabellenelfte in akuter Abstiegsgefahr überwintert, ist man in Eidenberg zuversichtlich, dass der Hut nicht bis zum Schluss brennen wird. "Unsere Liga ist für ihre enorme Ausgeglichenheit bekannt, kann jeder jeden schlagen. Demzufolge ist mit einer passablen Rückrunde noch viel möglich, kann es in der Tabelle rasch nach oben geht", so Gruber. Auch wenn reichlich Potenzial verhanden ist, müssen wir aufpassen, nicht noch tiefer in den Abstiegsstrudel zu geraten. Die ersten beiden Rückrundenspiele - gegen Aigen und Lichtenberg - sind richtungsweisend. Wir haben die Chance, mit zwei Siegen uns von den hinteren Plätzen entscheidend zu entfernen. Springt jedoch kein Dreier heraus, bleibt es eng und gefährlich".

 

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Günter Schlenkrich

 

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