Union Kollerschlag: "Der Herbst war nicht schlecht, aber auch nicht berauschend"

Nach einer starken Rückrunde kam die Union Kollerschlag in der vergangenen Saison als Fünfter ins Ziel, hatte am Ende aber nur zwei Punkte weniger am Konrto als Meister Arnreit. In der aktuellen Meisterschaft der 1. Klasse Nord ist die Mannschaft von Trainer Josef Hutsteiner bislang in der unteren Hälfte der Tabelle präsent und beendete die Hinrunde am achten Rang. "Mit Jakub Kursa und Martin Wöß haben wir im Sommer zwei absolute Leistungsträger verloren und haben uns schwer getan, die Abgänge zu kompensieren. Wie im letzten Jahr haben wir in der Hinrunde erneut 18 Punkte gesammelt, demnach war der Herbst nicht schlecht, aber auch nicht berauschend", erklärt der Coach.

 

Nach gutem Lauf mit schwachem Endspurt - nur 17 Union-Treffer

Nach einem Auftaktsieg gegen Haslach ergatterte die Union in den nächsten drei Runden nur einen Punkt. Die Kollerschlager fanden danach wieder in die Spur und feierten in den nächsten vier Spielen drei Siege. In der zweiten Herbsthälfte zeigte der Pfeil zumeist in die falsche Richtung, musste sich die Hutsteiner-Elf in den letzten fünf Partien drei Mal geschlagen geben. "Leider konnten wir den guten Lauf nicht fortsetzen. Auf der Zielgeraden ist uns zwar ein Sieg gegen Herbstmeister Neustift geglückt, in den letzten Spielen haben wir aber einige Punkte liegenlassen", so Hutsteiner, der sich über vier Heimsiege freuen konnte - in der Fremde sprang nur ein "Dreier" heraus. Mit 22 Gegentoren kassierte der Tabellenachte nicht allzuviele, die Union Kollerschlag traf jedoch nur 17 Mal ins Schwarze, durften lediglich die Kicker aus Aigen weniger oft jubeln. "In der letzten Saison haben wir im Herbst 33 Tore erzielt, in der abgelaufenen Hinrunde war die Torausbeute, trotz vielen Chancen, aber mangelhaft. Einen Torjäger wie Martin Wöß kann man nicht wirklich ersetzen, der 20-jährige Mathias Gabriel ist aber auf einem guten Weg, ihm fehlt aber noch die nötige Erfahrung. Auch wenn mehr möglich gewesen wäre, sind wir nicht unzufrieden", meint der Trainer.

 

Eine Heimkehrer - Trainingslager im Burgenland

Nach einem Gastspiel in Julbach ist Sebastian Lorenz wieder zu seinem Stammverein zurückgekehrt. "Darüberhinaus hat sich im Winter nichts getan und verzeichnen keine weiteren Zugänge, aber auch keine Abgänge. Demzufolge gehen wir mit einem nahezu unveränderten Kader in die zweite Meisterschaftshälfte", weiß Josef Hutsteiner. Nach drei Testspielen (2:1 gegen Altenfelden, 2:2 gegen St. Stefan und 1:3 gegen Haibach) reisen die Kollerschlager am kommenden Donnerstag ins Burgenland und halten in Stegersbach ein Trainingslager ab.

 

Oberes Tabellendrittel im Visier

Der Union fehlen auf den Dritten aus Oberneukirchen nur sechs Punkte, aber auch der "Strich" ist lediglich fünf Zähler entfernt. "Ich kenne die Tabelle und weiß, dass die aktuelle Situation gefährlich ist. Aber wir verfügen über reichlich Potenzial und sind zuversichtlich, dass der Hut im Frühjahr nicht brennen wird", blickt der Coach der entscheidenden Phase der Meisterschaft vorsichtig optimistisch entgegen. "Wir müssen von Beginn an konstant punkten und uns von der unteren Tabellenregion fernhalten. Natürlich wünschen wir uns ein ähnlich gutes Frühjahr wie in der letzten Saison und hoffen, in der Rückrunde rasch in die Gänge zu kommen. Da in der Tabelle die Mannschaften eng beisammenliegen, ist ein Top-Fünf-Platz das Ziel".

 

Zugang:
Sebastian Lorenz (Union Julbach)

Abgang:
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Transferliste

Bisherige Testspiele:
2:1 gegen Union Altenfelden (2NW)
2:2 gegen Union St. Stefan (2NW)
1:3 gegen UFC Haibach/Donau (BLN)

Testspiele-Übersicht

 

Günter Schlenkrich

 

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