Union Feldkirchen/Donau: "Brauchen zwingend Verstärkungen"

Im Vorjahr war die Union Feldkirchen/Donau in der 2. Klasse Mitte-Ost aktiv, eroberte den Vizemeistertitel und setzte sich in der Relegation gegen Schardenberg durch. Der Aufsteiger startete in der 1. Klasse Nord mit einem Sieg, in der Folge wurden die Mannen von Trainer Macus Büsdorf vom Verletzungsteufel heftig gebeutelt und beendeten die Hinrunde mit nur sieben Punkten am Konto als einsames Schlusslicht. "Im ersten Match war der Kader noch halbwegs komplett und sind auch gut gestartet. Dann haben uns schwere Verletzungen aus der Bahn geworfen und mussten im Herbst bis zu sieben Spieler vorgeben", begründet der Coach den Negativ-Lauf.

 

Auftaktsieg folgte Niederlagenserie

Einem Auftaktsieg in Peilstein folgten am Stück sieben Niederlagen, ehe die Union gegen Schenkenfelden den zweiten "Dreier" einfuhr. In den übrigen vier Spielen sprang nur ein einziger Punkt heraus, weshalb die Büsdorf-Elf abgeschlagen das Tabellenende ziert. "Im letzten Testspiel hat das Unheil seinen Lauf genommen, als Marcel Peherstorfer sich das Kreuzband riss. Danach wurde der Kader immer dünner und mussten neben Richard Mayr, der aufgrund eines Auslandssemesters ins Barcelona nicht zur Verfügung stand, verletzungsbedingt weitere wichtige Spieler vorgeben", spricht der Trainer unter anderem das Fehlen von Philipp Ramerstorfer und Daniel Rechberger (jeweils Kreuzbandriss) sowie Patrick Prammer (Armbruch) an. "Trotz der angespannten Personalsituatiuon wäre mehr möglich gewesen, haben gegen Eidenberg aber unglücklich verloren und beim Remis in Oberneukirchen hat in der 92. Minute die Stange einen Seig verhindert". Der Aufsteiger traf nur zwölf Mal ins Schwarze und kassierte zudem mit 40 Gegentoren die meisten der Liga. "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, kennen aber die Gründe, warum es im Herbst nicht gelaufen ist und haben darum die Hoffnung noch nicht aufgegeben", krempelt Marcus Büsdorf die Ärmel hoch.

 

Intensive Suche nach Verstärkungen

In Feldkirchen wird der Kader in der Winterpause anwachsen. Zum einen kehrt der eine oder andere Langzeitverletzte zuirück, und zum anderen sieht sich das Schlusslicht intensiv nach Verstärkungen um. "Wir brauchen zwingend Verstärkunden und haben mit einigen Kandidaten bereits vielversprechende Gespräche geführt. Zudem steht heute ein Training auf dem Programm, in dem wir zwei Spieler testen. Klappt alles, sollten wir mit rund drei Verstärkungen in die Rückrunde gehen können", kündigt der Coach Zugänge an.

 

Trainingslager in Schielleiten - Kampf um Klassenerhalt

Ab Januar bereiten sich die Feldkirchener intensiv auf den Abstiegskampf vor und halten in der Aufbauzeit ein Trainingslager im steirischen Schielleiten ab. Obwohl der "Strich" acht Punkt entfernt ist, glaubt die Union an die Chance auf den Klassenerhalt. "Ohne Lauf wird es nicht gehen und hoffen auf ähne ähnlich starke Rückrunde wie in der Aufstiegssaison, als wir ungeschlagen durch das Frühjahr kamen und neun Siege sowie zwei Unentschieden verzeichneten", so Büsdorf. "Meine Mannschaft möchte die Klasse unbedingt halten und sollte mit den zu erwartenden Verstärkungen dieses Ziel auch realisieren können. Es wird nicht einfach, aber man sollte uns noch nicht abschreiben und wollen im Abstiegskampf eine gute Rolle spielen".

 

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Günter Schlenkrich


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