Union Schenkenfelden: "Wollen im Frühjahr 20 Punkte sammeln"

In der vergangenen Saison kam die Union Schenkenfelden als Elfter ins Ziel, konnte den Klassenerhalt aber erst am letzten Spieltag fixieren. Auch in der aktuellen Meisterschaft in der 1. Klasse Nord ist die Mayrhofer-Elf in der unteren Tabellenregion präsent und überwintert als Zwölfter am Strich. "Wir sind ausgezeichnet gestartet, hatten dann aber mit Verletzungen zu kämpfen, zudem hat der jugnen Mannschaft die nötige Konstanz gefehlt. Auch wenn wir nicht restlos zufrieden sind, stehen immerhin 15 Punkte am Konto, ist in der traditionell ungemein engen und ausgeglichenen Liga noch alles möglich", eklärt Trainer Michael Mayrhofer.

 

Gelungenem Start folgte schwache zweite Herbsthälfte

Die Union kam gut aus den Startblöcken, fuhr in den ersten sechs Runden drei "Dreier" ein, stand zu diesem Zeitpunkt am dritten Platz und hatte sogar einen Punkt mehr gesammelt als der spätere Herbstmeister aus Sarleinsbach. In der zweiten Herbsthälfte zeigte der Pfeil jedoch zumeist in die falsche Richtung, gingen von den übrigen sieben Spielen nicht weniger als fünf verloren, weshalb die Schenkenfeldener in den Tabelle bis in die Abstiegszone durchgereicht wurden. "Nach dem guten Start war der Wurm drinnen, wenngleich die Mannschaft über weite Strecken eine anständige Performance abgeliefert hat und nur in den Spielen gegen Ulrichsberg und Feldkirchen die Leistung nicht gepasst hat", so Mayrhofer, der sich über drei Heimsiege freuen konnte - in der Fremde behielt der Tabellenzwölfte einmal die Oberhand. Während immerhin fünf Teams weniger Treffer bejubeln durften, kassierte lediglich das abgeschlagene Schlusslicht aus Feldkirchen mehr Gegentore. "Nachdem ich die Mannschaft im letzten Winter übernommen hatte, ist es uns im Frühjahr gelungen, die Gegentore zu minimieren. Wie haben unser Spiel im Herbst etwas offensiver ausgerichtet und auch mehr Tore erzielt, aber leider auch mehr erhalten", weiß der Coach, wo der Schuh drückt.

 

Verstärkungen im Anflug

Der im Sommer verpflichtete Ales Dvorak konnte die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen, weshalb der Verein bereits nach wenigen Runden auf die Dienste des Tschechen verzichtete. In der Winterpause wechselte der 27-Jährige nach St. Willibald. "Weitere Abgänge sind keine zu erwarten, im Gegenteil. Wenn alles klappt, werden wir mit zwei Verstärlungen in die Rückrunde gehen. Mit einem zentralen Mittelfeldspieler und einem Flügelspieler bzw. Stürmer sind wir uns einig, die Transfers sind aber noch nicht in trockenen Tüchern", hofft Michael Mayrhofer, dass demnächst weißer Rauch aufsteigt.

 

Trainingslager im Burgenland - obere Tabellenhälfte im Visier

Am kommenden Dienstag nehmen die Schenkenfeldener in der Halle das Training wieder auf, starten am 20. Januar in die offizielle Vorbereitung und bestreiten am 1. Februar gegen Bezirksligist Vorderweißenbach das erste Testspiel. Am 20. Februar schlagen die Kicker ihre Zelte im Burgenland auf und halten in Güssing ein Trainingslager ab. "Obwohl die Union in der Abstiegszone überwintert, kann es für die Mayrhofer-Elf aufgrund des dichtgedrängten Feldes in der Tabelle noch weit nach oben gehen. "Vom Fünften aus Neustift trennen uns nur fünf Punkte, weshalb wir uns viel vornehmen und uns und der Rückrunde in der oberen Tabellenhälfte bewegen möchten. Wir sind uns der Abstiegsgefahr bewusst, sehen der entscheidenden Phase der Meisterschaft jedoch zuversichtlich entgegen und sind überzeugt, die Klasse erneut halten zu können", so Mayrhofer. "Wir wollen im Frühjahr 20 Punkte sammeln und nicht bis zum Schluss gegen den Abstieg kämpfen".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich


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