Union Eidenberg/Geng: "Vielleicht hat man die Saison zu früh abgebrochen"

Die Union Eidenberg/Geng kam gut durch den Herbst, absolvierte in der 1. Klasse Nord eine anständige Hinrunde und überwinterte als Sechster in der oberen Hälfte der Tabelle. Die Peric-Elf wollte sich im Frühjahr von ihrer besten Seite zeigen und in der traditionell ungemein ausgeglichenen Liga eine gute Rolle spielen, aufgrund der Corona Pandemie fand die Saison für die Mühlviertler jedoch ein jähes Ende.

 

 

Positive Signale

"Die außergewöhnliche Situation ist für alle Menschen schwerig, aber wir müssen damit leben. Vor einigen Wochen hätte ich gedacht, dass ein Saisonstart im Herbst unmöglich sei. Doch inzwischen hat die Entwicklung einen guten Verlauf genommen, weshalb es im Herbst vielleicht doch wieder losgehen kann. Allerdings wird der Ball vermutlich erst ab September wieder rollen können", erklärt Sportchef Michael Hartl. "Der OÖFV bereitet sich auf einen möglichen Start im Herbst vor, erfreulich ist zudem, dass im Kultur-Bereich ab Ende Mai Veranstaltungen mit Zuschauern erlaubt werden. Aufgrund dieser positiven Signale können wir hoffen, in einigen Monaten wieder um Punkte kämpfen zu können".

 

Mögliche Optionen

Im oberen Mühlviertel hat man den Beschluss des ÖFB-Präsidiums emotionslos zur Kenntnis genommen. "Vielleicht hat man die Saison zu früh abgebrochen. Denn damals ist alles stillgestanden, demnach hätte man zuwarten und die Meisterschaft unter Umständen zu einem späteren Zeitpunkt bzw. im Frühjahr beenden können. Auch wenn wir vom Spitzenfeld der Tabelle nicht allzu weit entfernt waren und der Rückrunde zuversichtlich entgegengesehen hatten, können wir grundsätzlich mit der Entscheidung leben, da sich die Aufstiegsambitionen in Grenzen gehalten haben. Die Entscheidungsträger hätten sich aber mit anderen Optionen näher befassen sollen, wie zum Beispiel das mögliche Mitnehmen der Punkte in die nächste Saison", so Hartl.

 

Traditionelle Philosophie

In Eidenberg ist die Freude über die Öffnung der Sportplätze groß. "Nach den individuellen Einheiten im Home Office sind die Kicker heiß auf ein gemeinsames Training. Auch wenn die derzeitigen Bestimmungen zu beachten sind bzw. nicht allzu viel erlauben, nehmen wir in dieser Woche vorsichtig das Training wieder auf", weiß der Sportchef, der wie in Eidenberg üblich, das Geschehen am Transfermarkt auch in diesem Sommer lediglich als interessierter Beobachter verfolgt. "Seit gefühlten 100 Jahren arbeiten wir vorwiegend mit eigenen Spielern, bezahlen die Kicker nicht für das Ausüben ihres Hobbys und bleiben dieser Philosophie weiterhin treu. Demzufolge sollte alles beim Alten bleiben, auch Trainer  Marko Peric, der seit letzten Sommer die Verantwortung trägt, wird das Zepter weiterhin schwingen".

 

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