Union Oepping: "Eine Saison wie die letzte, passiert uns nicht noch einmal"

Obwohl die Union Oepping im letzten Herbst immerhin 14 Punkte sammelte und lediglich vier Mannschaften ein besseres Torverhältnis verzeichneten, reichte es für die Gahleitner-Elf in der Hinrunde der 1. Klasse Nord nur zum vorletzten Platz. Die Union krempelte die Ärmel hoch, wollte das Abstiegsgespenst vertreiben und in der Tabelle nach oben klettern, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison jedoch ein jähes Ende, die Mühlviertler bleiben aber erstklassig.

 

"Auch jede andere Entscheidung hätte Vor- und Nachteile beinhaltet"

"In einer außergewöhnlichen Situation war keine faire Lösung möglich. Egal wie auch immer die Entscheidung ausgefallen wäre, hätte es Verlierer und Gewinner gegeben. Natürlich hat uns die Annullierung der Saison in die Karten gespielt, hatten dadurch den Klassenerhalt in der Tasche und haben uns Stress bzw. Nerven erspart, das ÖFB-Präsidium hat in Summe aber einen ordentlichen Beschluss gefasst, der zu respektieren und akzeptieren ist", erklärt Trainer Gerhard Gahleitner. "Ich verstehe, dass damit nicht alle Vereine einverstanden sind, aber auch jede andere Entscheidung, hätte ebenso viele Vor- wie Nachteile beinhaltet".

 

Toller Trainingsbesuch

Nach der Öffnung der Sportplätze hat man im oberen Mühlviertel nicht lange gewartet und den Betrieb wieder aufgenommen. "Auch wenn die Bestimmungen streng waren und wir viele Regeln befolgen mussten, waren etliche Übungen möglich und konnten viel mit dem Ball arbeiten", so Gahleitner. "Am letzten Mittwoch wurde das normale Mannschaftstraining wieder erlaubt und sind an diesem Tag in die Vorbereitung gestartet. Beim Auftakt waren nicht weniger als 33 Kicker anwesend, ist die Einstellung der Spieler und ihr Engagement sensationell". Im ersten Testspiel trifft die Union am kommenden Freitag auf Bezirksligist Hofkirchen. "Auch wenn die Infektionszahlen derzeit steigen, sollten wir uns damit abfinden, mit dem Corona-Virus leben zu müssen. Wir müssen achtsam und vorsichtig sein, es kann aber nicht sein, dass alle paar Wochen Maßnahmen gesetzt bzw. verschärft werden und darüber nachgedacht wird, den Laden dicht zu machen. Ich denke positiv und bin davon überzeugt, dass die neue Saison planmäßig gestartet wird".

 

Keine Transfers

In Oepping wird traditionell auf den Nachwuchs gesetzt und vorwiegend mit eigenen Spielern gearbeitet. "Daran wird sich in Zukunft auch nichts ändern, geht der Verein diesen Weg unbeirrt weiter. Demzufolge gibt es auch in diesem Sommer weder Zu- noch Abgänge", weiß der Coach. "Da wir über zahlreiche junge, überaus talentierte Spieler verfügen, die zudem die richtige Einstellung mitbringen, besteht kein Handlungsbedarf und bin mit dem aktuellen Personal zufrieden".

 

Oberes Tabellendrittel im Visier

Bis zum Abbruch der letzten Saison schwebten die Oeppinger in akuter Abstiegsgefahr, in der neuen Meisterschaft möchte die Union das Ruder herumreißen und sich von den hinteren Plätzen entfernen. "Wäre nach den Pausenständen gewertet worden, hätten wir den Herbstmeistertitel erobert. Zudem hatten wir eine klar positive Tordifferenz, in Summe haben aber die Ergebnisse nicht gepasst. Da reichlich Potenzial vorhanden ist, bin icht fest davon überzeugt, dass uns eine Saison wie die letzte nicht noch einmal passieren wird", so Gahleitner. "Unsere Liga ist traditionell ungemein eng und ausgeglichen, daran wird sich auch in der kommenden Saison nichts ändern. Für sämtliche Mannschaften ist wieder fast alles möglich und bin optimistisch, dass wir uns im Bereich des oberen Tabellendrittels positionieren können".

 

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