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Trainerwechsel bei der Union Altenfelden – Sportlicher Leiter Jakob Hetzendorfer im Interview

Nachdem bekannt geworden war, dass Stefan Görisch nicht mehr länger Trainer der Union TRUCKCENTER Altenfelden ist, brauchte der Verein nicht lange, um einen Nachfolger zu präsentieren. Gerhard Gahleitner, der die Union Lembach einst in die Landesliga geführt hatte, ist der neue starke Mann an der Seitenlinie. Jene personelle Änderung zeigt vor allem eines: In Altenfelden setzt man auf Trainer, die in ihrer aktiven Karriere in weitaus höheren Ligen als in der 1. Klasse Nord ihr Können unter Beweis gestellt haben. Görisch war Defensivspezialist im Trikot des FC Wels und der Union Edelweiss, Gahleitner stieg als Torwart mit UFC Rohrbach-Berg in die Regionalliga auf. Ligaportal.at sprach mit Altenfeldens sportlichem Leiter Jakob Hetzendorfer.

 

Ligaportal: Warum hat Stefan Görisch seine Trainertätigkeit beendet?

Hetzendorfer: „Er hat zwei Kinder. Familiär und beruflich ging es sich einfach nicht mehr aus. Momentan fehlt ihm einfach die Zeit und die Energie. Er ist ein Altenfeldner, hat hier Haus gebaut. Mit etwas Abstand wird er uns daher womöglich in einer anderen Funktion erhalten bleiben.“

Ligaportal: Warum ist die Wahl auf Gerhard Gahleitner gefallen?

Hetzendorfer: „Gerhard hat bei uns seine beachtliche Karriere gestartet und war hier bereits sehr erfolgreich. In Altenfelden ist er daher bekannt. Er war zudem ohne Verein. Daher war er unsere erste Option. Unter ihm wollen wir die Liga halten. Hoffentlich können wir im Frühjahr überhaupt spielen. Außerdem wollen wir eine Mannschaft formen, in der noch mehr junge, eigene Akteure spielen.“

Ligaportal: Ihr überwintert auf Platz neun. Was hat im Herbst gut funktioniert? Wo gibt es Verbesserungsbedarf?

Hetzendorfer: „Der Zusammenhalt war vorbildhaft. Obwohl die Ergebnisse lange nicht passten, hatten wir immer eine gute Stimmung und eine hohe Trainingsbeteiligung. Im Frühjahr haben wir die Kabinen umgebaut. Schon damals haben die Spieler zusammengeholfen. Diese Kameradschaft zeigte sich dann auch auf dem Platz. Wir konnten aber oftmals nicht das umsetzen, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben. Zudem hatten wir viele Ausfälle – zum Beispiel aufgrund von Quarantänebestimmungen. Ich denke aber, dass das auch bei anderen Vereinen so war.“

Ligaportal: Wie sieht es mit Transferaktivitäten in der Winterübertrittszeit aus?

Hetzendorfer: „Daniel Kolafa wird uns verlassen. Sein neuer Verein ist aber noch unbekannt. Wenn die verletzten Spieler zurückkehren, werden wir wohl selbst nicht aktiv werden. Da müsste sich schon etwas ergeben.“

Ligaportal: Aus einem guten Kollektiv sticht Roman Divis als starker Individualist noch einmal heraus. Gab es für ihn bereits Angebote? Wird er bleiben?

Hetzendorfer: „Er ist noch nicht lange bei uns. Von Angeboten wüssten wir nichts. Ich denke, er wird bleiben.“

 

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