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„Oepping wäre ein verdienter Meister!“ – Gramastettens sportlicher Leiter Lukas Steidl im Interview

Nach einer fast makellosen Hinserie der Vorsaison mit einer Ausbeute von satten 29 Zählern aus elf Partien gewann der objektive Beobachter vergleichsweise rasch den Eindruck, dass ein potent auftretender SV Gramastetten absolut bereit für die Bezirksliga Nord gewesen wäre. Was dann folgte, war ein coronabedingter Abbruch der Spielzeit und damit einhergehend die bittere Erkenntnis für den Verein, einen neuen Versuch starten zu müssen. Exakt ein Jahr später weist das Tabellenbild der 1. Klasse Nord abermals einen enteilten Herbstmeister aus. Dieser trägt nun aber einen anderen Namen. Ligaportal.at sprach mit Gramastettens sportlichem Leiter Lukas Steidl.

 

Ligaportal: Was die Punkteausbeute betrifft, konntet ihr das beachtliche Niveau der Vorsaison heuer nicht halten. Habt ihr an Qualität eingebüßt oder ist die Konkurrenz schlichtweg stärker geworden?

Steidl: „Ich denke, dass wir immer noch die Qualität haben. Es gab aber Veränderungen. Julian Peherstorfer ist zur ASKÖ Donau Linz in die Oberösterreich-Liga gewechselt. Sebastian Bönisch ist den ganzen Herbst verletzungsbedingt ausgefallen. Natürlich macht das etwas mit der Mannschaft. Wir hatten im Vorjahr einen Lauf. Da geht vieles leichter. In dieser Saison hat Oepping einen derartigen Lauf. Wir haben gut gespielt, hatten aber teilweise nicht das nötige Glück. Es waren auch viele Remis dabei – vor allem zu Beginn.“

SVG

Ein denkwürdiges Match: Am 1.10. schoss der SV Gramastetten die Union Peilstein mit 7:0 ab.

 

Ligaportal: Nun überwintert ihr auf Platz vier. 13 Zähler fehlen auf den überlegenen Spitzenreiter aus Oepping. Könnt ihr diesen im Frühjahr noch einmal attackieren oder ist der Zug abgefahren?

Steidl: „Der Zug ist wohl abgefahren. Der Rückstand ist zu groß. Oepping müsste in der Rückrunde fast die Hälfte aller Spiele verlieren. Zudem nehmen sich die Verfolger gegenseitig die Punkte. Oepping hat den Titel fast fix. Das ist aber auch eine starke Truppe. Sie haben bislang richtig gut gespielt. Oepping wäre ein verdienter Meister.“

Ligaportal: Mit Nico Faldner hat euch im Winter ein wichtiger Offensivakteur verlassen. Wie sehr schmerzt dieser Abgang?

Steidl: „Natürlich schmerzt der. Das ist ein junger, extrem guter Spieler, mit dem wir in den nächsten Jahren viel vorgehabt hätten. Nico zieht aber nach Alkoven. Er möchte nicht mehr so weit fahren und ist daher zu St. Marienkirchen/Wallern gewechselt. Sein Halbbruder Julian Peherstorfer ging im Winter nach Wallern. Von daher ist das stimmig. Für uns war der Transfer sehr kurzfristig. Auch daher tut er weh.“

Faldner Jubel

Wird nicht mehr im Trikot des SVG jubeln - Nico Faldner (l.)

 

Ligaportal: Im Gegenzug habt ihr euch mit Sebastian Holzbauer verstärkt, der zuletzt in Niederösterreich spielte und dem Landesligisten Admira Linz gehörte. Welchen Eindruck macht er bislang?

Steidl: „Sebastian pendelt aktuell noch zwischen Wien und Oberösterreich und kann daher nicht alle Trainings absolvieren. Wir müssen schauen, wie sich die Situation entwickelt. Der erste Eindruck ist aber sehr positiv. Er ist technisch sehr gut. Sebastian wird Nico aber im Sturm nicht eins zu eins ersetzen. Er ist kein reiner Stürmer. Er ist technisch sehr gut und variabel einsetzbar, kann also sowohl in der Verteidigung als auch im Mittelfeld und im Angriff spielen und hat das auch schon alles gemacht.“

 

Fotocredit: SV Gramastetten

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