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Union Ulrichsberg präsentiert neuen Coach

In der ersten coronabedingt abgebrochenen Meisterschaft der 1. Klasse Nord stand die Union Ulrichsberg am zehnten Platz und zierte im darauffolgenden Jahr sogar das Ende der Tabelle. In der vergangenen Saison starteten die Mühlviertler unter Neo-Coach Reinhard Eisner im Herbst durch und sammelten stolze 21 Punkte. Im Frühjahr riss dann aber der Faden, wanderten in der zweiten Saisonhälfte nur elf Zähler auf das Konto, als zweitschwächstes Rückrunden-Team landete die Union am Ende aber immerhin am achten Rang. "Im Herbst war die Mannschaft topfit und konnte zudem die engen Spiele gewinnen. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung mit einer mäßigen Trainingsbeteiligung sind wir dann jedoch außer Tritt geraten und hatten zudem mit dem Verletzungsteufel zu kämpfen. Doch in Summe sind wir in etwa dort gelandet, wo wir hingehören und sind demnach nicht unzufrieden", erklärt Sportchef Markus Cecho.

 

Viele Verletzungen

Die Kicker aus dem oberten Mühlviertel feierten sechs Heimsiege und fuhren in der Fremde drei "Dreier" ein. Nur vier Mannschaften trafen vorne weniger oft ins Schwarze, während fünf Teams mehr Gegentore kassierten. "Wir haben 48 Tore erhalten, viele davon aber in den letzten Spielen, sodass man von einer Defensivschwäche nicht wirklich sprechen kann. Vielleicht hat sich der eine oder andere Spieler nach dem tollen Herbst auf den Lorbeeren ausgeruht, die schwache Rückrunde ist aber in erster Linie dem Verletzungsteufel geschuldet. Wir mussten im Frühjahr an jedem Wochenende zwei, drei Spieler vorgeben und konnten kein einziges Match mit derselben Startelf bestreiten", begründet Cecho die mäßige Performance in der zweiten Saisonhälfte. "Aber nach den beiden abgebrochenen Bewerben konnten wir uns steigern, demzufolge hat es schon gepasst".

Neuer Trainer aus Bayern

Nach nur einem Jahr beendete Coach Eisner seine Tätigkeit in Ulrichsberg. Auf der Suche nach einem Nachfolger wurden die Mühlviertler im benachbarten Bayern fündig und verpflichteten den 52-jährigen Heinz Schinkinger. "Er ist ein überaus erfahrener Trainer, der unsere Mannschaft  weiterentwickeln kann", ist der Sportchef von den Qualitäten des neuen Übungsleiters überzeugt. Mit Yonas Kahsay (Aigen) gehört ein Kicker aus Eriträa dem erweiterten Kader an. Christoph Pfoser ging den umgekehrten Weg und wechselte von Ulrichsberg nach Aigen. Zudem nimmt sich Jakob Nömair eine Auszeit. "Der Kader hat sich nur unwesentlich verändert, aber bei uns tut sich in einer Übertrittszeit bekanntlicht kaum etwas", meint Markus Cecho.

Strammes Auftakt-Programm - Rangverbesserung erwünscht

Vor der Generalprobe, am 8. August gegen Bezirksligist Arnreit, bestritten die Mühlviertler vier Testspiele: 4:0 gegen Kleinzell, 3:1 gegen Dreisessel (Bayern), 0:1 gegen Ottensheim und 0:1 gegen Aigen. "Wie die meisten anderen Mannschaften haben auch wir mit der Urlaubszeit zu kämpfen. In den letzten beiden Wochen bis zum Beginn der Meisterschaft wartet somit noch viel Arbeit auf uns und sind derzeit noch nicht startklar", ortet der Sportchef Defizite. Die Schinkinger-Elf sollte in Kürze aber hellwach sein, zumal in den Spielen gegen Aufsteiger Lichtenberg, bei Bezirksliga-Absteiger Hellmonsödt und gegen Vizemeister Haslach ein strammes Auftakt-Programm auf die Union wartet. "Das sind durchwegs starke Gegener, aber auch in den anderen Spielen wird es nicht einfach, zumal unsere Liga dafür bekannt ist, dass viele Mannschaften in Abstiegsgefahr schweben. Sollten wir eine ähnlich sorgenfreie Saison absolvieren können, wie im letzten Jahr, wären wir zufrieden. Aber auch eine Rangverbesserung ist durchaus mörglich", meint Markus Checho, der bereits einen Favoriten ausgemacht hat. "Ich denke, dass die Haslacher als Top-Favorit ins Rennen gehen, meiner Ansicht nach muss man aber auch das kompakte und eingespielte Team aus Klaffer auf der Rechnung haben".

 

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