Kronstorf: Einstige Torfabrik mit Offensivproblemen

Nicht nach Wunsch ist die Herbstsaison der 1. Klasse Ost für den SC Kronstorf verlaufen. Mit nur einem einzigen Punkt Vorsprung zur Abstiegszone überwintert die Mannschaft von Neo-Trainer Christian Ensmann nur auf dem zehnten Tabellenplatz. "Die Saison hat für uns schon unglücklich begonnen, denn schon im Sommer - nach der Übertrittszeit - haben die beiden Leistungsträger Patrick und Andreas Brüggler ihren Lebensmittelpunkt nach Salzburg verlegt und stehen uns aus diesem Grund nicht mehr zur Verfügung", erklärt Sektionsleiter Franz Mitter.

Der Abgang der Brüggler-Brüder war mit ein Grund, warum die einstige Torfabrik im Herbst nicht auf Touren kam und insgesamt nur 18 Treffer erzielen konnte - lediglich zwei Mannschaften durften weniger oft jubeln. Neben den Brüggler`s, die im Spiel nach vorne sehr wichtig waren, musste man verletzungsbedingt auch immer wieder auf Offensivspieler Sebastian Weidlinger verzichten. Zudem präsentierte sich Goalgetter Andreas Kettner im Herbst nicht immer in Bestform und brachte es bislang nur auf vier Saisontore.

"Dabei haben wir zumeist nicht schlecht gespielt - nur gegen Losenstein hatten wir keine Chance - mussten aber einige unnötige Niederlagen hinnehmen und stand uns das Glück auch nicht zur Seite. So könnten wir durchaus einige Zähler mehr auf unserem Punktekonto haben und die Winterpause dementsprechend ruhiger genießen", ist sich der Sektionsleiter der akuten Abstiegsgefahr bewußt. "Mehr als die halbe Liga ist gefährdet, sodass im Frühjahr ein beinharter Abstiegskampf zu erwarten ist und wir uns so schnell wie möglich von diesem entfernen wollen."

Entfernen wird sich auch Miroslav Gogic, der den Verein verlassen und wahrscheinlich zu Bezirksligist Bewegung Steyr wechseln wird. "Da ich im Winter mein Amt als Sektionsleiter zur Verfügung stellen werde, bin ich in der Personalpolitik auch nicht mehr an vorderster Front tätig. Aber Verstärkungen kann es im Winter durchaus geben, wird vor allem nach einem Spielgestalter Ausschau gehalten, um das Offensivspiel wieder zu beleben", sagt der Noch-Sektionsleiter, der die schwere Verletzung des zweiten Torwarts bedauert. "Tormann-Talent Stefan Forstner hat sich einen Finger zertrümmert und es ist aus heutiger Sicht fraglich, ob er jemals wieder das Tor hüten kann." Sicher ist hingegen, dass Anfang Februar in Kronstorf die Vorbereitung aufgenommen und rund vier Wochen später in der Türkei ein Trainingslager abgehalten wird.

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Günter Schlenkrich

 

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