Ernsthofen in Lauerstellung

Nach den turbulenten Vorsaisonen, in denen man dem drohenden Abstieg jeweils mit einer guten Rückrunde noch von der Schippe gesprungen war, lautete die Devise des SC Ernsthofen vor Saisonbeginn der 1. Klasse Ost , bloß nicht wieder in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Nach einem holprigen Start - nach zwei Auftaktniederlagen zierten die Grün-Weißen sogar das Tabellenende - kam die Mannschaft von Trainer Andreas Raberger aber immer besser in Schuss und kämpfte sich schließlich mit einer beeindruckenden Aufholjagd sogar noch auf den respektablen vierten Rang vor. Zur Halbzeit weist man lediglich drei Punkte Rückstand auf den Herbstmeister aus Windischgarsten auf. Mit dieser Ausgangsposition hat die Raberger-Elf im Frühjahr noch Chancen auf den ganz großen Coup.

„Der Grundstein für die jüngsten Erfolge wurde bereits im vorigen Winter gelegt. Die Verpflichtung von Trainer Andreas Raberger war damals ein gewisses Risiko, da er unerfahren war und noch keine Kampfmannschaft trainiert hatte. Aus heutiger Sicht hat sich dieses Engagement aber gelohnt. Unter seiner Leitung stellten wir letzte Saison bereits die zweitbeste Frühjahrsmannschaft und auch im Herbst haben wir diese Leistung noch einmal bestätigen können. Zudem haben wir unseren Kader, der aus vielen Eigenbauspielern besteht, punktuell gut verstärkt“, erklärt Funktionär Erich Nöbauer den klaren Aufwärtstrend.

„Der Wiederaufstieg in die Bezirksliga ist sicherlich auch ein Ziel, sonst bräuchten wir ja nicht spielen. Er muss aber nicht unbedingt schon in dieser Saison gelingen. In erster Linie möchten wir das Niveau halten und noch mehr Konstanz reinbringen. Im Grunde haben wir den Herbstmeistertitel  gegen den Letzten und Vorletzten verspielt. Denn aus den Spielen gegen Amateure Steyr und Ternberg haben wir ingesamt leider nur einen Punkt geholt. Auch die Auftaktpleite gegen Wolfern hätte uns, als klar stärkeres Team, nicht passieren dürfen. Da fehlt im Moment sicher auch noch der gewisse Killerinstinkt. Trotzdem verspüren wir überhaupt keinen Druck, im Winter am Kader noch etwas zu ändern. Wir haben vollstes Vertrauen in unsere Spieler, auch in der Reserve sind einige dabei, die das Zeug für die erste Mannschaft haben“, sagt Erich Nöbauer.

Der SC Ernsthofen startet Mitte Jänner mit der Vorbereitung auf die Rückrunde. Testspiele werden auf dem Kunstrasenplatz in Dietach ausgetragen, außerdem wird der Tabellenvierte wieder ein viertägiges Trainingslager in Güssing absolvieren. Dieses hat in Ernsthofen schon Tradition. „In den letzten Jahren hat uns das Trainingslager jeweils vor dem Abstieg bewahrt“, so Nöbauer.


Simon Reisinger

 

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