Haidershofen: "2011 war nicht unser Jahr"

Vor einem Jahr überwinterte der ASV RAIKA Haidershofen/Behamberg in der 1. Klasse Ost auf dem dritten Platz. "2011 war nicht unser Jahr, hat schon im Frühjahr der Pfeil nach unten gezeigt, sich der Negativtrend in der neuen Saison fortgesetzt und sind jetzt in akuter Abstiegsgefahr", erklärt Sektionsleiter Johann Muckenhuber. Die Mannschaft von Trainer Franz Burgholzer konnte in diesem Jahr nur 24 Punkte sammeln - jeweils zwölf im Frühjahr und im Herbst.

Ähnlich wie im Frühjahr zeigte auch im Herbst mit Fortdauer der Saison die Formkurve zusehends nach unten. So kassierten die Niederösterreicher am Ende der Hinrunde vier Niederlagen im Stück und sind von der Abstiegszone nur noch durch drei Zähler getrennt. "Obwohl Jürgen Huber im Sommer nach St. Peter/Au gewechselt ist und mein Sohn, Martin Muckenhuber, inzwischen bei Bezirksligist Garsten spielt, sind wir nicht so schlecht gestartet. In der zweiten Hälfte der Herbstsaison ist aber dann nicht mehr viel zusammengelaufen, weshalb wir nun mitten im Abstiegskampf stecken", sagt der Sektionsleiter.

Neben der Offensivschwäche - die Burgholzer-Elf erzielte im Herbst nur 17 Tore - bereitet dem Tabellenelften vor allem die akute Heimschwäche Sorgen, musste man auf eigenem Platz fünf Niederlagen einstecken. "Auch wenn bei der gestrigen Weihnachtsfeier alle Spieler anwesend waren, haben wir derzeit einige Baustellen zu bearbeiten, ist eine gewisse Unzufriedenheit zu spüren", weiß Johann Muckenhuber, der zumindest bei der Behebung der Offensivschwäche auf einem guten Weg ist und bereits einen Neuzugang begrüßen konnte.

"Mit Christoph Sonnleitner, der zuletzt in St. Peter/Au tätig war, stößt ein Offensivspieler zu uns. Zudem sehen wir uns nach einem Stürmer um und werden am Transfermarkt wahrscheinlich noch einmal aktiv", so Muckenhuber, der unter Umständen aber auch einen Spieler verlieren könnte. "Ronald Hammerschmid hat den Wunsch geäußert, zu Bezirksligist SC St. Valentin wechseln zu wollen - da ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen."

Derzeit gilt die volle Konzentration dem Abstiegskampf, zählt nur der Klassenerhalt. "Wir wollen und müssen die Klasse halten, die Platzierung ist dabei nicht so wichtig. Im Sommer wird es dann voraussichtlich zu einigen Veränderungen kommen", sagt der Sektionsleiter. Am 27. Januar tritt das Unternehmen Klassenerhalt mit dem Beginn der Vorbereitung, in der auch ein Trainingslager im türkischen Side auf dem Programm steht, in die entscheidende Phase. "Wir müssen uns gut vorbereiten, denn bereits zum Rückrundenauftakt erwartet uns gegen Tabellennachbar Großraming ein Sechs-Punkte-Spiel", weiß Johann Muckenhuber.


Günter Schlenkrich

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