Union Sipbachzell: "Wurden im Herbst unter Wert geschlagen"

Die Union Sipbachzell blickt auf ein sportlich enttäuschendes Jahr zurück. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga - die Union zog in der Relegation gegen Lambrechten knapp den Kürzeren - sind die Sipbachzeller einen Stock tiefer noch nicht wirklich angekommen und zieren in der 1. Klasse Ost mit lediglich drei Punkten am Konto sieglos das Tabellenende. "Wir haben eine schwierge Saison erwartet, hätten mit einem weiteren Absturz aber nicht gerechnet. Auch wenn die aktuelle Tabellensituation nicht rosig ist, ist noch alles möglich, zumal wir im Herbst unter Wert geschlagen wurden", ist Sektionsleiter Martin Mühlgrabner zuversichtlich, die Klasse halten zu können.

 

Drei Remis und zehn Niederlagen

Nach einem Auftakt-Remis gegen St. Valentin musste der Absteiger drei Niederlagen einstecken, ehe die Union mit Wolfern erneut die Punkte teilte. Die Sipbachzeller waren bemüht, die Trendwende wollte aber einfach nicht gelingen, sprang in den übrigen acht Spielen nur ein einziger Zähler heraus (gegen Molln). "Wäre uns am Beginn der Saison ein Sieg geglückt, hätte die Meisterschaft vermutlich einen anderen Verlauf genommen. Spielerisch wusste die Mannschaft streckenweise durchaus zu gefallen und war in vielen Spielen knapp dabei, der Erfolg ist bis heute aber ausgeblieben", schüttelt der Serktionsleiter den Kopf.

 

"Sind besser als es die Tabelle vermuten verlässt"

Nach dem Ende der Ära von Mario Boschinger, der inzwischen wieder im Nachwuchs tätig ist, und der interimistischen Leitung durch Martin Mühlgrabner, schwingt beim Tabellenletzten seit geraumer Zeit mit Jürgen Graf ein Trainer das Zepter, der zuletzt in Meggenhofen tätig war. Das Schlusslicht traf im Herbst nur neun Mal ins Schwarze und kassierte zudem mit 35 Gegentoren die meisten der Liga. "Die bisherige Bilanz ist nicht erfreulich und die Tabellensituation ebenso wenig, dennoch sind wir wesentlich besser, als es die Tabelle vermuten lässt. Aber wenn man in der Abwärtsspirale steckt, ist es schwer, herauszukommen. Die Hoffnung haben wir aber noch nicht aufgegeben", krempelt Martin Mühlgrabner die Ärmel hoch.

 

Geplante Kadererweiterung

In Sipbachzell wird sich der Kader in der Winterpause verändern. "Obwohl wir erneut in akuter Abstiegsgefahr schweben, suchen wir nicht krampfhaft nach Verstärkungen. Wir wollen den Kader erweitern und breiter aufstellen, bei den möglichen Zugängen handelt es sich aber ausschließlich um Spieler, die bei ihren Vereinen aus verschiedenen Gründen nicht erste Wahl sind", meint der Sektionsleiter und geht davon aus, das vom aktuellen Kader kein Spieler den Verein verlassern wird. Mit dem einen oder anderen neuen Gesicht wird unter Neo-Trainer Graf Mitte Januar die Vorbereitung in Angriff genommen.

 

"Wollen zumindest die Relegation erreichen"

Obwohl die Union noch immer auf den ersten Saisonsieg wartet und als Letzter überwintert, ist man in Sipbachzell zuversichtlich, ein Durchrutschen in die 2. Klasse verhindern zu können. "Der Abstieg im Sommer hat nur kurz geschmerzt, zumal wir uns in der 1. Klasse besser aufgehoben fühlen. Den Gang in die 2. Klasse wollen wir aber nicht antreten und werden alles daransetzen, einen weiteren Abstieg zu verhindern", sagt Martin Mühlgrabner. "Vom Strich trennen uns sechs Punkte und von einem Nicht-Abstiegsplatz neun, demzufolge ist der Klassenerhalt ein realistisches Ziel und wollen zumindest die Relegation erreichen. Um dieses Vorhaben zu realisieren, ist ein guter Rückrundenstart die Voraussetzung. Wir müssen die Trendwende so rasch wie möglich schaffen und dann einen Lauf starten".

 

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