ATSV Stein: "Haben uns aufgrund der Abgänge und Ausfälle schwer getan"

In der vergangenen Saison kam der ATSV Stein als Elfter ins Ziel, konnte den Klassenerhalt aber erst am allerletzten Spieltag fixieren. Auch in der aktuellen Meisterschaft der 1. Klasse Ost ist die Mannschaft von Trainer Wolfgang Martl im Abstiegskampf präsent und weiß mit nur neun Punkten am Konto in der Tabelle lediglich das Schlusslicht aus Sipbachzell hinter sich. "Wir haben eine schwierige Situation erwartet, in der es einzig und alleine darum geht, die Klasse zu halten. Wir haben uns von Beginn an schwer getan, zum einen haben wir mit Hieblinger, Stöckler und Pantelic arrivierte Spieler verloren, und zum anderen hatten wir Langzeitverletzte zu beklagen", spricht der Coach das Fehlen von Leistungsträgern wie Lukas Schodermayr (Knöchelbruch) und Yunus Baran (Knorpelschaden) an.

 

Durchwachsene Hinrunde

Nur gegen Sipbachzell, in St. Valentin und gegen Hofkirchen behielten die Steyrer die Oberhand, in den übrigen zehn Spielen zog die Martl-Elf jeweils den Kürzeren. "In vielen Spielen waren wir gut dabei, haben die engen Partien aufgrund der fehlenden Erfahrung aber zumeist verloren. Denn aufgrund der Ausfälle standen zum Teil sechs bis acht Junge in der Startelf", weiß Wolfgang Martl, der sich über zwei Heimsiege freuen konnte - in der Fremde fuhr der Nachzügler einen "Dreier" ein. Während nur das Schlusslicht weniger oft ins Schwarze traf, kassierten zwei Mannschaften mehr Gegentore. "Auch wenn uns eine schwierige Saison bewusst war, hätten wir einen Tick mehr erwartet und wollten in der Hinrunde 12 bis 15 Punkte sammeln. Aus genannten Gründen sind es nur neun geworden, aufgrund der aktuellen Tabellensituation können wir das Ziel, den Klassenerhalt, noch erreichen", krempelt der Trainer die Ärmel hoch.

 

Ausschau nach Verstärkungen

Der ATSV Stein beobachtet in der Winterpause den Transfermarkt und hält Ausschau nach Verstärkungen. "Wir sind bemüht, die Mannschaft zu verstärken, im Winter ist es aber traditionell nicht einfach, fündig zu werden - ein, zwei Zugänge täten uns aber gut", hofft Martl, dass in den kommenden Wochen weißer Rauch aufsteigt. Bereits am kommenden Montag startet der Vorletzte in die Vorbereitung. "Es gibt viel zu tun und beginnen früh mit dem Training. In der Aufbauzeit müssen wir vor allem an der Optimierung der Physis arbeiten", weiß der Coach, wo der Hebel anzusetzen ist. Das erste von acht Testspielen bestreitet der ATSV am 19. Januar gegen Dardania Linz.

 

"Wollen am Ende der Saison über dem Strich stehen"

Die Steyrer überwintern in der Abstiegszone, das rettende Ufter ist aber nur drei Punkte entfernt. "Wie in der letzten Saison ist der Klassenerhalt auch heuer das erklärte Ziel. Es wird nicht einfach, mit vereinten Kräften können wir das Vorhaben aber realisieren", blickt Wolfgang Martl der entscheidenden Phase der Meisterschaft zuversichtlich entgegen. "Wir wollen am Ende der Saison über dem Strich stehen. Sollte es dazu nicht reichen, nehmen wir auch die Relegation in Kauf. Aber die Chance lebt und werden versuchen, sie zu nutzen".

 

Spieler der Herbstsaison 2018 - Endergebnis

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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