UFC Ternberg: "Wollen oben bleiben"

In der vergangenen Saison eroberte der UFC Ternberg in der 2. Klasse Ost den Vizemeistertitel, setzte sich in der Relegation gegen Weyer durch und feierte den Aufstieg. Nach der Rückkehr in die 1. Klasse Ost absolvierte die Mannschaft von Trainer Christian Tabernig eine erwartet schwierige Hinrunde, der Aufsteiger kam aber immerhin als Elfter ins Ziel und überwintert auf einem Nicht-Abstiegsplatz. "Nach dem Aufstieg haben wir nicht weniger als sechs Spieler verloren, weshalb uns eine schwierige Saison bewusst war. Wir haben uns im Herbst über weite Strecken ganz gut präsentiert, immerhin zwölf Punkte gesammelt und sind nicht unzufrieden", erklärt der Coach.

 

Holpriger Start und mäßiger Endspurt

Der UFC kam holprig aus den Startblöcken und musste sich nach einem Auftakt-Remis gegen Wolfern drei Mal in Folge geschlagen geben. Danach zeigte der Pfeil vorsichtig nach oben, standen nach dem ersten "Dreier", gegen Hofkirchen, in den nächsten vier Runden zwei weiteren Siegen zwei Niederlagen gegenüber. Damit hatte die Tabernig-Elf ihr Pulver jedoch verschossen und ergatterte in den letzten vier Partien nur zwei Punkte. "Aufgrund der vielen Abgänge war die Kaderdecke dünn. Zudem fehlt uns ein Führungsspieler, weshalb ich die Schuhe wieder schnüren und in die Bresche springen musste. Der Saisonstart war leider nicht optimal und sind früh ins Hintertreffen geraten", so Tabernig. Zwei der drei bisherigen Siege feierte der Aufsteiger am eigenen Platz, von sechs Auswärtsspielen gingen jedoch fünf verloren. Während immerhin vier Mannschaften mehr Gegentore kassierten, durften lediglich die letzten Zwei der Tabelle weniger Treffer bejubeln. "Das Ziel war, ist und bleib der Klassenerhalt und haben uns dazu eine vernünftige Ausgangsposition verschafft. Zudem konnten wir in vielen Spielen gut mithalten und haben uns auch gegen den einen oder anderen Aufstiegsaspiranten gut präsentiert", spricht Christian Tabernig die Spiele gegen Amateure Steyr oder Windischgarsten an.

 

Unveränderter Kader

Beim Trainingsauftakt am 22. Januar konnte der Coach die "üblichen Verdächtigen" begrüßen. "Wir verzeichnen weder Zu- noch Abgänge und gehen mit einem unveränderten Kader in die Rückrunde. Während Matthias Leeb die Hüfte zu schaffen macht und in dieser Saison nicht mehr dabei ist, rücken zwei 15-Jährige nach und sollen im Frühjahr Kampfmannschaftsluft schnuppern", erläutert Tabernig die aktuelle Personalsituation. Nach einem 2:1-Sieg gegen Adlwang trifft der Tabellenelfte im zweiten Testspiel am kommenden Sonntag auf den FC Dardania Linz.

 

"Der Klassenerhalt ist ein realistisches Ziel"

Der UFC Ternberg absolvierte eine anständige Hinrunde und überwintert über dem "Strich" - daran soll sich in der entscheidenden Phase der Meisterschaft nichts ändern. "Wir wollen oben bleiben und die Klasse unbedingt halten. Auch wenn es alles andere als einfach wird, ist dieses Ziel ein realistisches", blickt der Trainer der Rückrunde zuversichtlich entgegen. "Die Platzierung ist zweitrangig, in erster Linie geht es darum, über dem Strich zu bleiben, zudem soll sich die Mannschaft, die vorwiegend aus eigenen Spielern besteht, weiterentwickeln. Wir wären zufrieden, sollten wir auch am Ende der Saison auf dem elften Rang stehen, aber wenn es gut läuft, ist vielleicht sogar ein einstelliger Tabellenplatz möglich".

 

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Günter Schlenkrich

 

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