SC St. Valentin nach Gruppenwechsel nur im Niemandsland der Tabelle

Im Vorjahr war der SC St. Valentin in der Gruppe Nord-Ost aktiv und kämpfte bis zum Schluss um den Meistertitel, die Niederösterreicher wurden aber am letzten Spieltag die Tabellenführung los und mussten sich mit dem zweiten Platz begnügen. Nach dem Wechsel in die 1. Klasse Ost wurde der SC in der neuen Liga in der Tabelle durchgereicht und überwintert als Achter im Niemandsland. "Möglicherweise steckte im Herbst der knapp verpasste Meistertitel noch in den Köpfen, zudem ist es nach einem Gruppenwechsel nicht einfach. Auch wenn die Hinrunde nicht optimal verlaufen ist, sind wir nicht unzufrieden, zumal die Stimmung ausgezeichnet ist und die Jungen nachdrängen", erklärt Trainer Michael Raindl, der Mitte der Herbstsaison von Langenstein nach St. Valentin wechselte und nun bei seinem Stammverein das Zepter schwingt.

 

Mäßige zweite Herbsthälfte

In den ersten sechs Runden feierten die Niederösterreicher drei Siege und sammelten zehn Punkte. Fortan zeigte der Pfeil des Öfteren in die falsche Richtung, standen in den übrigen sieben Spielen zwei weiteren Siegen vier Niederlagen gegenüber. "Auch wenn in der zweiten Herbsthälfte die Bilanz negativ ausgefallen ist, hat sich die Mannschaft gut präsentiert und konnte Herbstmeister Amateure Steyr die einzige Niederlage beibringen. Zudem haben wir im letzten Match, gegen Aschach, einem weiteren Aufstiegsaspiranten ein Unentschieden abgetrotzt", so Raindl, der sich über drei Heimsiege freuen konnte - in der Fremde behielt sein Team zwei Mal die Oberhand. Während immerhin sieben Mannschaften mehr Gegentore kassierten, durften nur vier Teams weniger Treffer bejubeln. "Nach dem Abgang von Andres Kurzmann haben wir uns vorne schwer getan. Auch wenn im Herbst viel passiert ist und das bisherige Abschneiden nicht das Gelbe vom Ei ist, sehen wir der Rückrunde zuversichtlich entgegen", meint der Coach.

 

Je ein Zu- und Abgang - gelungenes Trainingslager in Neuhofen/Ybbs

Martin Winklehner startete seine Karriere beim ASK St. Valentin, war in der Folge in Mauthausen und Ernsthofen tätig und wechselte im Winter zum SC. "Auch wenn er zuletzt nicht aktiv war, ist Martin eine Verstärkung", freut sich Michael Raindl über die Neuerwerbung. Nach der Trennung im Herbst geht Andreas Kurzmann im neuen Jahr für Bezirksligist Garsten auf Torejagd. Nach vier Testspielen (2:1 gegen Pucking, 6:1 gegen Ernsthofen, 1:2 gegen Pichling und 0:1 gegen Blaue Elf Linz) testen die Niederöserreicher in der Woche zwei Mal: am Dienstag gegen Pabneukirchen und am Samstag gegen Mauthausen. "In der vorletzten Woche waren wir in Neuhofen/Ybbs auf Trainingslager und haben dort ausgezeichnete Bedingungen vorgefunden", so Raindl.

 

Oberes Tabellendrittel im Visier

Obwohl in dieser Saison keine großen Sprünge möglich sind, nimmt sich der SC SC Valentin fürt die zweite Meisterschaftshälfte viel vor. "Wenn man im Mittelfeld überwintert, muss man den Strich im Auge behalten, wir gehen aber davon aus, nicht in Abstiegsgefahr zu geraten. Vielmehr orientieren wir uns in der Tabelle nach oben und streben einen Top-Fünf-Platz an", gibt der Trainer die Richtung vor. "Ich verfüge über eine gute, junge Mannschaft mit reichlich Potenzial. Demnach wollen wir eine gute Rückrunde spielen und in der nächsten Saison vorne mitmischen".

 

Zugang:
Martin Winklehner (zuletzt SC Ernsthofen)

Abgang:
Andreas Kurzmann (SV Garsten)

Transferliste

Bisherige Testspiele:
2:1 gegen Union Pucking (1M)
6:1 gegen SC Ernsthofen (2NO)
1:2 gegen Union Pichling (1M)
0:1 gegen ASKÖ Blaue Elf Linz (1M)

Testspiele-Übersicht

 

Günter Schlenkrich

 

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