Nach enttäuschendem Jahr, ASV Bewegung Steyr mit 5 Neuerwerbungen und 2 Abgängen

Der ASV Bewegung Steyr blickt auf ein sportlich enttäuschendes Jahr zurück. In der vergangenen Saison kamem die Steyrer als Letzter ins Ziel und mussten sich aus der Bezirksliga Ost verabschieden. Einen Stock tiefer tut sich der ASV bis heute schwer, sammelte in der Hinrunde der 1. Klasse Ost lediglich elf Punkte und überwintert als Zwölfter erneut in der Abstiegszone. "Nach einem Umbruch im Sommer war die Erwartungshaltung nicht allzu hoch, hätten aber damit gerechnet, uns im sicheren Mittelfeld der Tabelle bewegen zu kölnnen. Doch in Steyr ist aufgrund von Betriebsurlauben die Sommer-Vorbereitung traditionell schwierig, weshalb es nicht einfach war, eine neue Mannschaft zu formen", erklärt Trainer Andreas Umhaller, der in der Winterpause bereits fünf Neuerwerbungen begrüßen konnte.

 

Vorne und hinten mit Problemen

Der Absteiger kam gut aus den Startblöcken und holte aus den ersten beiden Runden vier Punkte. Nach einer 1:8-Klatsche in Haidershofen zeigte der Pfeil zumeist jedoch in die falsche Richtung, standen in den übrigen zehn Spielen zwei Siegen sieben Niederlagen gegenüber. "Wie erwähnt hatten wir nach dem Umbruch und der schwierigen Vorbereitung Probleme, ist es uns nicht gelungen, die erhoffte Trendwende schaffen. Aber trotz der angespannten Tabellensituation ist reichlich Potenzial vorhanden", so Umhaller, der sich über zwei Auswärtssiege freuen konnte - in den sieben bisherigen Heimspielen fuhren die Steyrer nur einen "Dreier" ein. "Die nötigen Punkte soll man eigentlich vor heimischer Kulisse einfahren, deshalb muss die Heim-Bilanz im Frühjahr ganz anders aussehen". Während zwei Mannschaften mehr Gegentore kassierten, traf nur das einsame Schlusslicht aus Rohr weniger oft ins Schwarze. "Es hat vorne und hinten gezwickt. Die vielen Gegentore sind damit zu begründen, dass wir nie mit der selben Verteidigung agieren konnten. Die Offensivschwäche ist zum Teil dem verletzungsbedingten Fehlen der beidern Stürmer, Onur Ulas und Patrick Trinker, geschuldet", weiß der Coach, dass der Schuh an mehreren Stellen drückt.

 

Fünf fixen Zugängen könnten weitere folgen

Beim Trainingsauftakt wird Andreas Umhaller einen stark veränderten Kader vorfinden. Neben David Hofer, der zu Landesligist St. Ulrich wechselt, steht auch Samet Türkalp nicht mehr zur Verfügung - der Kapitän hängt die Schuhe an den Nagel. Mit Oliver Brajkovic und Seval Keljic (beide Edelweiß Linz), Dominik Stojanovic und Anes Kaltak (beide Sierning) sowie dem Bosnier Senad Lubanjo streifen fünf neue Kicker das ASV-Trikot über. "Dabei wird es vermutlich nicht bleiben, werden im Winter möglicherweise ein, zwei weitere Spieler zu uns wechseln. Mit den Transeraktivitäten ist der Kader wesentlich breiter aufgestellt. Demzufolge sollte aufgrund des zu erwartenden Konkurrenzkampfes die Trainingsbeteilung stegen", meint der Coach.

 

Richtungsweisender Rückrundenstart

Am 19. Januar bestreitet der Tabellenzwölfte gegen Dardania Linz das erste Testspiel und nimmt vier Tage später die offizielle Vorbereitung in Angriff. In Steyr ist man sich der prekären Tabellensituatiuon bewusst, Andreas Umhaller ist jedoch zuversichtlich, einen weiteren Abstieg verhindern zu können. "Der Kader ist größer und stärker geworden, zudem können wir uns - im Gegensatz zum Sommer - gezielt und intensiv vorbereiten. Aus diesem Grund sehen wir der entscheidenden Phase der Meisterschaft optimistisch entgegen und wollen uns so rasch wie möglich von den hinteren Plätzen entfernen. Um dieses Vorhaben realisieren zu können, müssen wir ähnlich gut starten wie im Herbst, dürfen dann aber nicht nachlassen". Zum Rückrundenauftakt erwartet den ASV Bewegung im Duell mit den Kickern aus Molln ein richtungsweisendes "Sechs-Punkte-Spiel".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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